"Eigentlich war dieses Spiel nicht zu verlieren"

Null Punkte nach zwei Spielen. Die Wiener Austria ist mit einem echten Bauchfleck in die Bundesliga gestartet, wurde mit Pfiffen der violetten Fans in die Kabine verabschiedet.

1:3 gegen Aufsteiger Wattens, 0:3 gegen den LASK – die Austria hat einen katastrophalen Saisonstart hingelegt. Auffällig bei der Heim-Pleite gegen einen alles andere als übermächtigen LASK war die behäbige Spielweise. Die Veilchen waren kaum torgefährlich und defensiv wieder unsortiert. Die ersten beiden Gegentore erzielten die Linzer aus Standards.

Es scheint, als wäre die Spielidee von Coach Christian Ilzer noch nicht im violetten Kader angekommen. "Wichtig ist, das Spiel in Ruhe zu analysieren. Aber es braucht definitiv neue Ideen", stellte Ilzer das Konzept infrage.

Der violette Coach wirkte nach der zweiten Pleite ratlos. "Wir alle haben uns vorgestellt, dass wir weiter sind, dass wir anders auf das Auftaktspiel reagieren", so Ilzer.

"Es haben viele Kleinigkeiten nicht gepasst. Wenn man das Spiel nach vorne sieht, wenn man das Anlaufen sieht. Vieles hat mir überhaupt nicht gefallen", so der violette Coach weiter.

Die Spieler zeigten sich weniger selbstkritisch. "Dieses Spiel war eigentlich nicht zu verlieren. Zwei Standards haben zugunsten des LASK entschieden. Die beiden Teams haben sich weitgehend neutralisiert", so Dominik Prokop.

"Die Fans sind unzufrieden, genauso wie wir selbst", hatte Abwehrchef Michael Madl Verständnis für die Pfiffe der violetten Anhänger. (wem)

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