"Goldi" setzt auf die Nasenlänge

Bild: GEPA
Der rot-weiß-rote "Adler", der in den Herzen der Österreicher landete: Andi Goldberger war vor "Kofi", "Schlieri" und "Morgi" der Skisprung-Held im Land. Die Vierschanzen-Tournee gewann er zwei Mal - wie Ernst Vettori und Hubert Neuper. Vor der 60. Auflage des Flug-Hits spricht "Goldi" über Geld, alte Zeiten und das neue Duell mit Innauer.
Der rot-weiß-rote "Adler", der in den Herzen der Österreicher landete: Andi Goldberger war vor "Kofi", "Schlieri" und "Morgi" der Skisprung-Held im Land. Die Vierschanzen-Tournee gewann er zwei Mal –  wie Ernst Vettori und Hubert Neuper. Vor der 60. Auflage des Flug-Hits spricht "Goldi" über Geld, alte Zeiten und das neue Duell mit Innauer.

So viele Favoriten wie nie zuvor: Steht uns die spannendste Tournee aller Zeiten bevor?  

"Nein. 2006 siegten Ahonen und Janda ex aequo – das wird nicht zu toppen sein. Es wird aber ein Weitenkrimi. Heuer kann die Nasenlänge entscheiden." (lacht)

Und wer macht das Rennen?

"Schlierenzauer. Ich sehe ihn hauchdünn vor dem Rest."

Wer alle vier Springen gewinnt, casht 1 Million Franken. Zu viel?

"Sie hätten auch fünf Millionen in den Jackpot hauen können. Das schafft keiner."

Stichwort Hannawald.

"Ja, einer in 59 Jahren. Er war in Überform und hatte Glück mit dem Wetter."

Wie hat sich die Weitenjagd seitdem verändert?

"Die Schanzen sind einfacher zu springen – weil fast alle gleich sind. Ich liebte Innsbruck und hatte in Garmisch Probleme. Das fällt heute weg. Der Anlauf ist  brutal kurz – deshalb ist die Athletik wichtiger denn je. Windnetze und die Windregel verhindern Zufallssieger, davon profitieren die ÖSV-Springer."

Neun Tagessiege in den letzten zwölf Tourneespringen und drei Gesamtsiege in Serie sind der Beweis dafür. Wer kann sie stoppen?

"Bardal. Körperlich top, sehr konstant und als Norweger hat er seine Ruhe. Die Deutschen könnten beim neu entfachten Rummel die Nerven wegschmeißen."

   

Für dich als Fernsehexperte kommt es zum Duell mit ZDF-Analytiker Toni Innauer.

"Der Toni wird das sehr gut machen. Seine größte Stärke war immer das Analysieren. Als Nordischer Direktor tat er das den ganzen Tag. Dass sich die Deutschen aufregen, finde ich lustig. Aber gewisse Dinge können wir halt besser."

Martin Huber
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