"Ich hätte zumindest die Asche meiner Tiger gern"

Tierische Trauer um zwei Tigerbabys. Jene Baby-Raubkatzen, die von Polizisten vor 14 Tagen aus dem Badezimmer einer Hainburger Wohnung (NÖ) geholt worden waren, starben in Schönbrunn.
Zootierarzt Thomas Voracek: "Am Anfang hat uns ihre Entwicklung noch optimistisch gestimmt. Sie haben brav getrunken und an Gewicht zugenommen. Am Wochenende ging es ihnen dann akut extrem schlecht und sie waren leider nicht zu retten."

Folgenschwere Abnahme?



Tigerlady Yagmur S. erfuhr via "Heute" vom Tod ihrer Lieblinge – und reagierte entsetzt: "Ich dachte, dass es ihnen gut geht. Natürlich bin ich jetzt schockiert."

Die Krankenschwester (34), die in einer Auffangstation in Bratislava arbeitet, fordert jetzt eine Obduktion: "Dass beide Tiger zeitgleich gestorben sind, ist völlig unverständlich für mich. Auch bei der Abnahme lief vieles nicht professionell ab."

CommentCreated with Sketch.34 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Die Kleinen hatten ohne Infrarotlampe Untertemperatur, wurden von den vermeintlichen Tierschützerinnen, die Selfies machten, mit schmutzigen Fingern angefasst. Auf einen abrupten Umgebungswechsel reagieren Tiger sensibel", so Yagmur S., die traurig anfügt: "Sie sollen kremiert werden. Ich hätte dann zumindest gerne ihre Asche."



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