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"Ich kann die Kritik schön langsam nicht mehr hören!

Borussia Dortmund lieferte beim 1:1 in Leipzig eine tolle Leistung ab. Dennoch war Peter Stöger sauer – allerdings nur auf seine Kritiker.

Heute Redaktion
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    Die Karriere von Peter Stöger: Bundesliga-Kicker, Dortmund-Trainer, Austria-Vorstand, "Veilchen"-Coach
    Die Karriere von Peter Stöger: Bundesliga-Kicker, Dortmund-Trainer, Austria-Vorstand, "Veilchen"-Coach
    gepa-pictures.com

    Nach dem 1:1 gegen RB Leipzig ist Peter Stöger mit Borussia Dortmund schon zehn Bundesliga-Partien ungeschlagen. Trotzdem kam wieder Kritik an der Spielweise des BVB auf – die den Wiener schön langsam nervt . "Ich kann die Kritik schön langsam nicht mehr hören", erklärte der Dortmund-Coach ein wenig sauer.

    "War klar, dass es schwierig wird!"

    "Unsere Leistung war richtig gut, wir waren von Beginn an da. Wir haben das zehnte Meisterschaftsspiel nicht verloren, ich kann mit der Kritik nichts anfangen. Die Champions League ist unsere klare Zielvorgabe, da stehen wir gut da. Es war von Start weg klar, dass es hier schwierig wird", wies Stöger die Kritik an seiner Mannschaft zurück.

    Mit dem Spiel gegen Leipzig war der Wiener sehr zufrieden: "Wir hätten einige Situationen besser lösen können, es haben Kleinigkeiten entschieden. Tormann Bürki kann man für das Gegentor nicht kritisieren, er hat uns auch sehr gut im Spiel gehalten. Wir haben größtenteils umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das Spiel in die Tiefe hat sehr gut funktioniert. Wir mussten aber auch aufpassen, weil Leipzig sehr gefährlich war."

    Hasenhüttl: "1:1 ist okay"

    Sein Gegenüber Ralph Hasenhüttl konnte mit dem Punkt auch leben: "Gegen einen direkten Konkurrenten hätte ein Dreier gut getan. Die erste Hälfte war hochklassig, danach wurde es ein wenig schlechter. Am Ende ist das 1:1 okay. Wir hatten noch Chancen auf einen Sieg, da hätten wir den letzten Pass besser spielen müssen. Das Tor vom BVB war super reingelaufen, das war ganz schwer zu sehen, dass er einen Millimeter vorne war. Es wird sich bis zum Schluss nichts ändern, fünf Teams spielen um die Champions League mit."

    (Heute Sport)