"Licht aus" für den Klimaschutz

Bild: EPA

Die Samoa-Inseln im Pazifik haben am Samstag den weltweiten Klimaaktionstag "Earth Hour" eingeläutet. Um 20.30 Uhr Ortszeit erloschen für eine Stunde zahlreiche Lichter, anschließend wurden die Skylines neuseeländischer Städte ins Dunkel getaucht.

Die Samoa-Inseln im Pazifik haben am Samstag den weltweiten Klimaaktionstag "Earth Hour" eingeläutet. Um 20.30 Uhr Ortszeit erloschen für eine Stunde zahlreiche Lichter, anschließend wurden die Skylines neuseeländischer Städte ins Dunkel getaucht.

Wenig später erloschen dann auch die Lichter an der Harbour Bridge im australischen Sydney sowie am berühmten Opernhaus der Stadt. "Es war phantastisch", sagte Marni Ryan vom WWF Australien, "die gesamte Skyline von Sydney war erloschen". An der weltweiten Aktion beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Städte in der ganzen Welt.

Im vergangenen Jahr waren von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr jeweiliger Ortszeit in rund 5.250 Städten die Lichter ausgegangen. Die von Umweltschutzverbänden beworbene "Earth Hour", die in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet, soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstärkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz lenken. Unter anderem werden auch die Tower Bridge in London, der Tahrir-Platz in Kairo sowie das Empire State Building in New York in Dunkelheit gehüllt.

In Österreich nehmen in diesem Jahr mehr als 30 Städte und Gemeinden sowie zahlreiche Unternehmen und mehrere Organisationen teil. Außerdem haben Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann und Umweltminister Nikolaus Berlakovich zugesagt, die Lichter in ihren Gebäuden abzuschalten.

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