"Ökonomischer Schock": EU vor schwerer Rezession

Aufgrund der Corona-Krise steht der EU eine Rezession historischen Ausmaßes bevor.
Die Corona-Pandemie hat die europäische Wirtschaft zur Vollbremsung gezwungen. Die Wirtschaft in der Eurozone könnte dieses Jahr um 7,75 Prozent schrumpfen, wie die Frühjahrssprognose der EU-Kommission zeigt.

"Europa erlebt einen ökonomischen Schock, den es so seit der Großen Depression nicht mehr gegeben hat", erklärte EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni in Brüssel. Jedes EU-Land sei betroffen.

Das Minus fällt dabei unterschiedlich aus, von 4,25 Prozent in Polen bis zu 9,75 Prozent in Griechenland. Für Österreich werden 5,5 Prozent erwartet.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.

"Auswirkungen schlimmer als nach der Finanzkrise"



2021 soll es dann wieder ein Wachstum von 6,25 Prozent geben. Es hängt allerdings davon ab, wie schnell die Corona-Auflagen aufgehoben werden.



"Die unmittelbaren Auswirkungen für die Weltwirtschaft sind weit schlimmer als nach der Finanzkrise", sagt der Vizepräsident der Kommission Valdis Dombrovskis. Die Pandemie habe die Konsumnachfrage, den industriellen Output, die Investitionen, den Handel, die Kapitalströme und die Lieferketten schwer beeinträchtigt, heißt es in der Prognose.

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
NewsWirtschaftEURezessionCoronavirus

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen