"Soaked in Bleach": Doku über Kurt Cobains Tod

Verschwörungstheoretiker aufgepasst: Mit "Soaked in Bleach" kommt eine neue Crime-Doku über den Tod der Grunge-Legende Kurt Cobain in die Kinos. Schon der erste Trailer des Films offenbart eine unmissverständliche Grundmessage: Es war kein Selbstmord, sondern Mord.

Verschwörungstheoretiker aufgepasst: Mit "Soaked in Bleach" kommt eine neue Crime-Doku über den Tod der Grunge-Legende Kurt Cobain in die Kinos. Schon der erste Trailer des Films offenbart eine unmissverständliche Grundmessage: Es war kein Selbstmord, sondern Mord.

Kurt Cobain wurde am 8. April 1994 tot auf dem Dachboden seines Hauses in Seattle gefunden. Er hatte sich mit einem Gewehr in den Kopf geschossen und eine tödliche Dosis Heroin im Blut. Zuvor war der Grunge-Superstar aus einem Reha-Zentrum für Drogensüchtige geflohen und für mehrere Tage unauffindbar. In dieser Zeit engagierte seine Gattin Courtney Love den Privatermittler Tom Grant, um Cobain aufzuspüren. Grants Berichte und Aufzeichnungen sind der Grundstein, auf dem "Soaked in Bleach" errichtet ist.

Die Doku lässt unter anderem (ehemalige) Mitglieder des Seattle Police Departments zu Wort kommen, die Zweifel an Cobains Selbstmord zum Ausdruck bringen. Dass der Film im ersten Trailer wie der Aufguss sämtlicher, seit mehr als zwanzig Jahren kursierenden Verschwörungstheorien über den tragischen Vorfall wirkt, liegt aber vor allem an seinen TV-Crime-Movie-Segmenten. "Soaked in Bleach", von Regie-Debütant Benjamin Statler inszeniert, wird Dramatisierungen vermeintlicher Ereignisse beinhalten. Tyler Bryan verkörpert darin Kurt Cobain, Sarah Scott spielt Courtney Love.

Ab wann man sich davon überzeugen kann, wie objektiv oder reißerisch "Soaked in Bleach" tatsächlich geworden ist, steht noch nicht fest. Ebenso wie die ohne Verschwörungstheorien auskommende hat der Film noch keinen Österreich-Starttermin.

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