"Wir können unser Ziel erreichen, Rapid nicht"

Zum zweiten Mal findet ein Wiener Derby im Allianz Stadion statt. Die Veilchen kommen nach dem 3:0-Erfolg in Mattersburg mit viel Selbstvertrauen nach Hütteldorf.

Vor dem 321. Aufeinandertreffen mit dem Erzrivalen ist die Brust der Austria wieder breit. Die Krise mit vier Pleiten am Stück wurde mit einem 3:0-Auswärtserfolg in Mattersburg überwunden. Mit neuem Schwung nehmen die Veilchen den "Kampf um Europa" an. Der internationale Startplatz bleibt das Ziel am Verteilerkreis. Mit einem Punktegewinn können die Veilchen auf Rang zwei vorrücken.

Grund genug für Austria-Coach Thorsten Fink, zu einem Seitenhieb gegen den Erzrivalen anzusetzen. "Wir können unsere Ziele noch erreichen, Rapid nicht." Denn ein Europacup-Platz über die Liga ist für Grün-Weiß nicht mehr zu erreichen.

Auch wenn der Deutsche Rapid im Aufwind sieht. "Die Mannschaft ist nicht mehr mit jener von vor zwei, drei Wochen vergleichbar. Sie spielen jetzt wieder mit einem System, das besser zu ihnen passt. Sie sind gefährlich, weil sie ein gutes Team haben."

Positive Erinnerungen

In den letzten Wochen tat sich die Austria auswärts leichter als im heimischen Happel-Oval. Dass das letzte Derby der Saison in Hütteldorf stattfindet, ist also kein Nachteil für Violett. Auch weil man mit positiven Erinnerungen in den Westen Wiens fährt. "Wir haben dort als erste Mannschaft gewonnen. Das werde ich auch im Vorfeld noch einmal ansprechen." Die auf Ballbesitz ausgelegte Spielweise bezeichnete Fink als für die Heimmannschaft "nervend. Das ist psychologisch gut."

Genauso wie ein Erfolg die Psyche der Veilchen weiter aufrichten würde. Denn für die Austria stehen die "Wochen der Wahrheit" an. Nach dem Derby geht es gegen Sturm Graz und Altach - die direkten Konkurrenten im Kampf um die Top-Drei-Plätze in der Liga. Finks Ziel: "Sieben Punkte." (wem)

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