0:1! Altachs Maurer siegen bei Rapid

Bild: GEPA pictures/ Christian Ort

Der SK Rapid musste in der 5. Runde der tipico-Bundesliga eine bittere Heimniederlage einstecken. Die Hütteldorfer verloren im Ernst-Happel-Stadion gegen Aufsteiger SCR Altach mit 0:1 (0:0). Das Goldtor für die Vorarlberger erzielte Louis Ngwat-Mahop (70.).

Der SK Rapid musste in der 5. Runde der tipico-Bundesliga eine bittere Heimniederlage einstecken. Die Hütteldorfer verloren im Ernst-Happel-Stadion gegen Aufsteiger SCR Altach mit 0:1 (0:0). Das Goldtor für die Vorarlberger erzielte  Louis Ngwat-Mahop (70.).

tauschte Damir Canadi die halbe Startelf aus. Unter anderem blieb Sturmtank Hannes Aigner vorerst auf der Bank.

Altach macht hinten dicht

Für Altachs Spiel hatte dies zu Beginn eher negative Auswirkungen. Die Altacher konnten ihr Spiel kaum aufziehen und waren mehr mit dem Verteidigen in der eigenen Hälfte beschäftigt. Doch Rapid konnte aus der Überlegenheit kein Kapital schlagen. Bis zum Altacher Strafraum kombinierten die Grün-Weißen meist schnörkellos, doch dann kam der letzte Pass nicht an, oder man blieb in der dicht stehenden Verteidigung hängen.

Zudem hatte Schiedsrichter Markus Hameter nicht seinen besten Tag. In der 14. Minute stieß Alexander Pöllhuber im Strafraum Grozurek zu Boden, aber die Pfeife blieb genauso stumm, wie bei einem doppelten Elferfoul von Jan Zwischenbrugger an Dominik Wydra und Louis Schaub (31.). Dazwischen hatte Steffen Hofmann per Freistoß von der Strafraumgrenze (18.) eine gute Chance, doch Altach-Keeper Martin Kobras war zur Stelle.

Hofmann verletzt sich

In der 39. Minute hatte Schaub eine weitere gute Möglichkeit auf die Führung, dribbelte sich von rechts in den Strafraum, fand aber in Kobras seinen Meister. Hofmann blieb in der Pause angeschlagen in der Kabine, für ihn kam Neuzugang Philipp Schobesberger ins Spiel. Der Flügelflitzer brachte frischen Schwung in das Rapid-Spiel.

Altacher nützen erste Chance

Schobesberger bereitete auch die beste Chance Rapids nach dem Seitenwechsel vor. Nach einem schnellen Antritt auf der rechten Seite spielte er einen scharfen Pass zur Mitte, aber Lienhart rettete gerade noch vor dem heraneilenden Grozurek. Altach hatte bis dahin weiter wenig zu bieten, aber die Vorarlberger gingen dennoch in Führung.

Nach einem Ballverlust an der Mittellinie wurde Darijo Pecirep ideal mit einem Lochpass bedient, Mario Pavelic hob das Abseits auf. Pecirep lief alleine auf Jan Novota zu, umkurvte den Rapid-Goalie und spielte auf Louis Ngwat-Mahop ab, der trocken einnetzte (70.). Schaub hatte zwei Minuten die große Ausgleichschance, als er am Sechzehner völlig freistehend zu einer Möglichkeit kam, doch sein Schuss fiel zu schwach und zentral aus.

Reaktion von Rapid blieb aus

Altach zog sich immer weiter zurück und ließ Rapid gegen den Abwehrriegel laufen. In Minute 81 verhinderte nur mehr die Querlatte den Ausgleichstreffer von Schaub – dem Rapid-Jungstar klebt weiterhin das Pech an den Schuhen. Sieben Minute scheiterte Thanos Petsos mit einem Freistoß an Kobras.

Rapid konnte in den Schlussminuten nicht mehr zulegen und somit feierte der Aufsteiger einen 1:0-Auswärtssieg im Ernst-Happel-Stadion. Die grün-weiße Elf wurde mit einem gewaltigen Pfeifkonzert in die Kabine geschickt.

 
Bundesliga (5. Runde):

SK Rapid Wien - SCR Altach 0:1 (0:0).

Ernst-Happel-Stadion, 13.800, SR Hameter.

Tor: 0:1 (70.) Ngwat-Mahop

Rapid: Novota - Pavelic, Sonnleitner, Dibon, Schrammel - Petsos, Wydra - Schaub, S. Hofmann (46. Schobesberger), F. Kainz (57. Prosenik) - Grozurek (74. Starkl)

Altach: Kobras - Lienhart, A. Pöllhuber, Zwischenbrugger, Gercaliu - Netzer - Seeger (62. Tajouri), Roth, P. Salomon (68. Prokopic), Ngwat-Mahop - Pecirep (80. Aigner)

Gelbe Karten: Wydra, Schrammel, Schobesberger bzw. Zwischenbrugger, A. Pöllhuber

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