1:0! Grünwald erlöst schwache Austria gegen den WAC

Gegen den Wolfsberger AC fuhr die Wiener Austria in der zehnten Spielminute den fünften Saisonsieg ein. Doch das Duell mit dem Tabellenschlusslicht war alles andere als eine einseitige Partie zugunsten der Veilchen, die in einem schwachen Spiel lange Zeit kein Mittel gegen die Defensive der Kärntner fand. Erst in der 77. Minute erlöste Alexander Grünwald die Violetten.
Gegen den in der zehnten Spielminute den fünften Saisonsieg ein. Doch das Duell mit dem Tabellenschlusslicht war alles andere als eine einseitige Partie zugunsten der Veilchen, die in einem schwachen Spiel lange Zeit kein Mittel gegen die Defensive der Kärntner fand. Erst in der 77. Minute erlöste Alexander Grünwald die Violetten. 

Gegenüber dem klaren Cup-Erfolg in Wels rotierte Austria-Coach Thorsten Fink an fünf Positionen. Im Vergleich zur Pleite in Graz gab es nur zwei Veränderungen. Mit diesen wusste Fink allerdings zu überraschen. Auf der rechten Außenverteidiger-Position lief Richard Windbichler auf, im Abwehrzentrum kam Vance Shikov zum Einsatz. Zentral agierte Tarkan Serbest als offensivere Variante neben Raphael Holzhauser. Bei den Gästen aus Wolfsberg erhielt wieder Philipp Hellquist seine Chance im Sturmzentrum. 

Von Beginn weg agierten die Veilchen im gewohnten ballbesitzorientierten Spiel in der eigenen Abwehrreihe. Die erste Torchance fand allerdings der WAC über Jacobo vor, doch der Spanier verzog (5.). Von den Gastgebern kam offensiv wenig, die Austria kam gegen die aggressiven Lavanttalern kaum ins Spiel. So plätscherte die Partie bis zur 23. Spielminute auf einem bescheidenen Niveau vor sich hin. 

Kaum Torgefahr in Violett

Dann packte plötzlich Lary Kayode seine Schnelligkeit aus und zog unwiderstehlich in den Strafraum, bis der Flügelflitzer von Nemanja Rnic gestoppt wurde. Referee Dominik Ouschan ließ weiterlaufen. Für ähnliche Szenen hat es schon Elfmeter gegeben. Danach kam auf geringem Niveau mehr Leben ins Spiel In Minute 29 suchte Christopher Martschinko mit einem Flankenball Kevin Friesenbichler, der die Kugel aber neben den Kasten köpfte. Eine Minute später vergab Gorgon eine Chance per Kopf klar. 

Die Kärntner wurden in der ersten Halbzeit noch einmal bei einem Abschluss von Joachim Standfest, den Almer locker aufnahm, gefährlich. Ereignislos und ohne zwingende Torchance ging die unterdurchschnittliche Spielhälfte pünktlich zu Ende. 

Partie kam nur langsam in Fahrt

Nach dem Seitenwechsel machten die beiden Teams dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört haben. Die Veilchen weiter ideenlos und ohne Schwung im Offensivspiel, die Kärntner in den seltenen Kontern, wie beim Solo von Issiaka Ouedraogo, dessen Flanke durch den Strafraum rauschte (52.) zu harmlos. Die bis dato größte Chance für die Kärntner hatte bezeichnenderweise ein Austrianer. Richard Windbichler traf in der 57. Minute beinahe ins eigene Tor und war obendrein noch mit der Hand am Ball. Elfmeter gab es auch hier nicht. 

Die Veilchen erzeugten erst nach einer Stunde wieder Torgefahr. Nach einem Gorgon-Zuspiel  auf Tarkan Serbest knallte der Defensivmann den Ball weit über das Tor (61.). Im Gegenzug ließ Hellquist nach einem katastrophalen Fehlpass von Alexander Grünwald die Konterchance zum Führungstreffer für den Außenseiter liegen. In der flotter werdenden Partie musste Alexander Kofler in der 67. Minute einen Gewaltschuss von Alexander Grünwald abwehren. 

Der späte Siegtreffer

Austrias Sturmhoffnung Lary Kayode fiel erst wieder in der 73. Minute auf, als der flinke Nigerianer seinen ersten echten Torschuss weit über den Kasten knallte. Nach einer bis dahin schwachen Leistung erlöste Alexander Grünwald die Veilchen in der 77. Spielminute. Nach einem schlecht abgewehrten Holzhauser-Freistoß von der rechten Seite köpfte Vance Shikov für Grünwald auf, der ins lange Eck zum Führungstreffer einnickte. 

Danach wirkten die Veilchen aktiver und versuchten, den zweiten Treffer nachzulegen. Nach einem schönen Solo gegen Rnic vergab Lary Kayode erneut frei stehend (84.).In Minute 87 scheiterte der eingetauschte Marco Meilinger an WAC-Keeper Kofler. Auch bei einem Grünwald-Freistoß konnte sich der Kärntner Schlussmann in der Nachspielzeit auszeichnen. 
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