12 Tage ohne Wasser und Brot überlebt!

Ist das wirklich möglich? Zwölf Tage soll Robert G. (44) ohne Essen und Trinken in einem Abbruchhaus in Baumgarten (Stmk) verbracht haben. Nur ein Zufall rettete ihm das Leben.


Landwirt Christian D. hatte beim Mähen auf der Wiese vor dem Haus Klopfzeichen gehört. Als er die Türe öffnete, torkelte ihm der verwirrte, halb verhungerte und völlig dehydrierte Arbeiter entgegen und brach vor seinen Füßen zusammen. Christian D. rief sofort die Rettung, Robert G. wird nun im Krankenhaus Feldbach wieder aufgepäppelt.

Der Fall ist mysteriös: Am 26. April war Robert G. nach einem leichten Verkehrsunfall in Panik davongerannt und hatte sich in dem völlig verdreckten Abbruchhaus versteckt. Zwischen Mist, Unrat und vermoderten Möbelstücken legte er sich auf eine verschimmelte Matratze – und hauste dort 12 Tage lang. "Er ist durch ein Fenster ins Haus gestiegen", erklärt Ernst Raggam, Polizeichef von Gnas, in der Kleinen Zeitung. "Und kam dann nicht mehr raus."

Warum ist unklar. Alle hoffen, dass der Arbeiter das Rätsel bald aufklären kann.    

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