Manche Beschwerden, die bei einer Coronavirus-Infektion auftreten können, könnten auch bei einer Erkältung auftreten. Das macht ihre Einordnung nicht unbedingt einfacher. Doch gerade jetzt sollten wir auf die kleinsten Signale des Körpers besonders Acht geben, um im Zweifelsfall schnell zu handeln. Zwei Beschwerden werden eher dem Coronavirus als einer Erkältung oder Grippe zugeordnet, doch sie werden kaum als Anzeichen wahrgenommen.
Kratzen im Hals ist somit typisch für Erkältung und das Coronavirus. So berichten Covid-19-Infizierte und Grippekranke beide über Halsschmerzen, doch beim Coronavirus kommen noch zwei weitere Symptome hinzu. So können angeschwollene Lymphknoten auf eine Infektion hindeuten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Deutschland hat das Merkmal als ein offizielles Coronavirus-Symptom registriert.
Genauso scheint eine Rachenentzündung wahrscheinlicher zu sein. Kommen zu deinem auftretenden Halskratzen anstelle der Lymphknoten-Schwellungen Beschwerden beim Schlucken oder angeschwollene Mandeln hinzu, handelt es sich auch dabei mit gewisser Wahrscheinlichkeit um ein Corona-Anzeichen. Für gewöhnlich treten Rachenentzündungen nicht bei Atemwegsbeschwerden auf.