237 Menschen starben heuer im Straßenverkehr

Seit Jahresbeginn ist die Zahl der Verkehrstoten in Österreich stark gestiegen. 237 tödliche Unfälle gab es laut vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2014. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres hatte es laut Aussendung des Innenministeriums 190 Todesopfer gegeben, das waren noch um 25 Prozent weniger als heuer. 2012 war die Zahl bei 225 Verkehrstoten gelegen.


Zu Beginn der Sommerferien in Ostösterreich stieg die Opferzahl am vergangenen Wochenende noch einmal deutlich an. Zwischen Freitag und Sonntag kam es alleine in .

Die meisten tödlichen Verkehrsunfälle gab es mit 70 Opfern in (33). In drei Bundesländern wurden Rückgänge bei den Toten im Straßenverkehr verzeichnet. In Tirol (heuer 16) waren es um fünf weniger, in Oberösterreich um drei und in Kärnten (19) um einen.

Erster Anstieg seit 2007

"Die Zahl der Verkehrstoten im ersten Halbjahr ist im Jahr 2014 erstmals seit 2007 wieder angestiegen", analysierte der ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexperte David Nose. Für eine detaillierte Unfallanalyse sei es noch zu früh, aber einer der Hauptgründe für die hohen Todeszahlen war mit Sicherheit der in vielen Teilen Österreichs milde Winter, erläuterte der Automobilclub in einer Aussendung. Gute Wetterlage und gute Straßenbedingungen führen zu einem höheren Verkehrsaufkommen. "Bei schönem Wetter und guten Bedingungen gerät das Gefahren- und Risikobewusstsein nur allzu leicht in den Hintergrund", hielt Nose zudem fest.

Nach vorläufigen Zahlen wurden im ersten Halbjahr 44 Motorradfahrer getötet, 2013 waren es 36. "Regelmäßige Trainings und gute Ausrüstung sind für alle Biker wichtig", so der ÖAMTC-Experte. Das von Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) geplante Sicherheitspaket sei "zweifelsohne ein Schritt in die richtige Richtung.
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