Norwegen

25 Mal in 20 Tagen geblitzt – Haft für Dauer-Raser

Ein junger Franzose muss wegen seines notorischen Bleifußes in Norwegen hinter Gitter. Er verliert zudem seinen Führerschein für ein Jahr.

Roman Palman
25 Mal in 20 Tagen geblitzt – Haft für Dauer-Raser
In Skandinavien üblich: Schilder, die auf eine installierte Radarbox hinweisen. Symbolbild
imago stock&people

In Norwegen bekommt ein Raser aus Frankreich nun das Gesetz zu spüren. Der 23-Jährige wurde jetzt wegen 25 Geschwindigkeitsübertretungen – begangen in nur 20 Tagen – von einem Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt. 

Wie die Zeitung "Aftenposten" berichtet, war der Bleifuß dabei vorrangig von fest installierten Radaranlagen geblitzt worden – die meisten davon befanden sich in Tunneln. Von deren Existenz dürfte der junge Mann aber nichts gewusst haben, als er zwischen 6. und 25. Februar auf Jobsuche rund um die Hauptstadt Oslo gedüst war. So soll er u.a. am 20. Februar mit 113 km/h durch eine 70er-Zone gebrettert sein.

Schuldeingeständnis

Das Urteil fiel vergleichsweise milde aus, auch weil sich der Franzose vor Gericht schuldig bekannte. Der Führerschein wurde ihm für ein Jahr abgenommen. Die auf 21 Tage angesetzte Haftstrafe hat er schon fast abgesessen, denn er war bereits zwei Wochen in Untersuchungshaft. Um eine Geldstrafe kam er gerade noch herum.

1/82
Gehe zur Galerie
    <strong>20.06.2024: Mit Waffe am Balkon – Polizei erschießt Verschanzten.</strong> Die Polizei schoss zweimal auf jenen Mann, der erst <a data-li-document-ref="120043442" href="https://www.heute.at/s/mit-waffe-am-balkon-polizei-erschiesst-verschanzten-120043442">mit einem Messer in der Brigittenau gesehen wurde und sich dann verschanzte.</a>
    20.06.2024: Mit Waffe am Balkon – Polizei erschießt Verschanzten. Die Polizei schoss zweimal auf jenen Mann, der erst mit einem Messer in der Brigittenau gesehen wurde und sich dann verschanzte.
    Leserreporter

    Auf den Punkt gebracht

    • Ein 23-jähriger Franzose wurde in Norwegen wegen 25 Geschwindigkeitsübertretungen in 19 Tagen zu einer Haftstrafe und dem Entzug seines Führerscheins für ein Jahr verurteilt, hauptsächlich durch fest installierte Radargeräte in Tunneln
    • Trotzdem wurde das Urteil als vergleichsweise mild angesehen, da der Angeklagte sich schuldig bekannte und bereits zwei Wochen in Untersuchungshaft verbrachte, fast die volle Haftstrafe absitzend
    rcp
    Akt.