300 Iraner könnten in Österreich stranden

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Der am Freitag verhängte Einreise-Stopp für Muslime in die USA könnte auch Folgen für Österreich haben. Rund 300 Iraner hätten im Rahmen eines Förderprogrammes über Österreich in die USA einreisen sollen, doch ob sie das jezt noch dürfen, ist völlig offen.
Das "iranische Lautenberg Programm" ermöglicht Angehörigen bedrohter religiöser Minderheiten im Iran die Ausreise in die USA. , den Präsident Donald Trump im Freitag verhängte, kommt dem nun möglicherweise in die Quere.

Die 300 Betroffenen hätten über Österreich in die USA einreisen sollen, sie waren teilweise bereits unterwegs. Da Menschen aus dem Iran aber nun für vorerst 90 Tage keine Visa für die USA erhalten, könnten sie in Österreich stranden. Das Programm wurde vorerst gestoppt.

Das Außenministerium hat bereits reagiert und 100 Betroffene kontaktiert. Der Rest soll über Ticketbuchungen ausgeforscht werden. Laut dem Sprecher des Außenministeriums, Thomas Schnöll, gibt es rechtlich keine Möglichkeit, diese Menschen in Österreich aufzunehmen. Ob sie sich trotz Trump-Dekret dennoch in den USA niederlassen dürfen, ist noch nicht geklärt.
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