35.000 Flüchtlinge kommen noch

In Österreich leben derzeit 50.000 Flüchtlinge. 35.000 weitere sollen bis zum Jahresende hinzukommen. In einer gemeinsamen Anstrengung soll es gelingen, für alle entsprechende Quartiere zu finden.

beginnt seinen Job als Flüchtlingskoordinator zwar erst am 1. Oktober, doch seine Maschinerie ist längst angelaufen. Im Flüchtlingsquartier der Volkshilfe in Wien präsentierte der Ex-Raika-Boss gestern seinen Plan zur Bewältigung der Krise.

Das Wichtigste: die Quartiere. In Gesprächen mit "Regierung, Landeshauptleuten, Bürgermeistern und NGOs" habe sich gezeigt: "Es gibt Bedenken, aber ich habe noch von niemandem gehört: Das kommt nicht in Frage. Jetzt brauchen wir Taten." Und ergänzte: "Das Boot ist noch lange nicht voll."

Österreich erwartet heuer 85.000 Asylsuchende. 50.000 sind bereits in der Grundversorgung. 35.000 sollen noch ins Land kommen. 20.000 Flüchtlinge sollen die Länder, 15.000 der Bund übernehmen, so Konrad.

"Meine Aufgabe ist es, die Logistik dafür zu schaffen." Zur Seite steht ihm Ferry Maier, Ex-Generalsekretär der Raiffeisen und sein "Alter Ego", so Konrad. Im Aufnahmezentrum Traiskirchen habe man bereits einiges entschärft: "Es gibt keine Obdachlosen mehr, wir haben Sanitärcontainer und ein mobiles Spital." Nächstes Ziel: "Die Zelte gehören weg – vor dem Winter."

Für die Notquartiere, die derzeit für Flüchtlinge geschaffen werden, hofft Konrad, "die Standards lockern zu können. Wir können uns da nicht mit Vorschriften für die Höhe von Handtuchhaltern aufhalten."

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