59 "Ex"! Die alte Liebe rostet nicht

Bild: Georges Schneider (www.picturedesk.com)

Was wurde aus Ex-Rapidler Muhammet Akagündüz? Antwort: Er trainiert die U18 der Hütteldorfer Akademie. "Heute" recherchierte: Der 34-Jährige ist in der Bundesliga nur einer von 59 früheren Kickern, die bei "ihrem" Klub nach der aktiven Profilaufbahn einen Job ergatterten.

Was wurde aus Ex-Rapidler Muhammet Akagündüz? Antwort: Er trainiert die U18 der Hütteldorfer Akademie. "Heute" recherchierte: Der 34-Jährige ist in der Bundesliga nur einer von 59 früheren Kickern, die bei "ihrem" Klub nach der aktiven Profilaufbahn einen Job ergatterten.

Trainer, Scout, Nachwuchs-Leiter, Videoanalyst, Stadionchef, Sportdirektor – ein Bundesliga-Verein bietet eine Vielzahl an Arbeitsplätzen. "Heute" fand heraus, dass 59 dieser Positionen von Klub-Legenden besetzt sind. Vor allem die Admira setzt auf das Know-how ihrer früheren Kicker.

Elf Ex-Profis stehen bei den Südstädtern auf der Gehaltsliste, allen voran Trainer Didi Kühbauer. Die Wiener Großklubs Austria und Rapid stellen je acht vereinstreue Seelen an. So ist etwa Andi Ogris Individualtrainer bei den "Veilchen"-Amateuren und Zeljko Radovic Coach der grün-weißen U16-Akademiker.

Drängt sich die Frage auf: Haben es Ex-Kicker leichter, diese Jobs zu ergattern? "Nein", sagt Austria-Vorstand Thomas Parits, selbst ein violettes Urgestein. "Bei der Job-Vergabe darf es kein Kriterium sein, ob man einmal beim Klub gespielt hat. Wenn man seine Sache nicht gut macht, hilft das nichts."

Erich Elsigan

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