Afghanen stoppen Asylwerber, der auf Frau einstach

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Zwei afghanische Asylwerbern (beide 18 Jahre alt) ist es zu verdanken, dass eine 22-jährige Landsfrau und ihr zwei Jahre alter Sohn noch am Leben sind. Die beiden Flüchtlinge stoppten den Vater der Familie, der mit einem 30 Zentimeter langen Küchenmesser in einer Flüchtlingsunterkunft seinen kleinen Sohn bedrohte. Als sich die Mutter schützend vor das Kind stellte, stach er mehrmals auf sie ein.

Erst kam es in der Asylunterkunft im Bezirk Braunau zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Ehepaar, in der um das Kind gestritten wurde. Dann packte der Mann ein Küchenmesser und verließ die Unterkunft. Im Freien richtete er die Klinge auf den Zweijährigen und drohte, im etwas anzutun, sollte seine Frau ihm zu nahe kommen. Als sich die Frau schützend vor ihr Kind stellte, stach der Mann mehrmals zu.

Die Stiche waren so heftig, das sich die Messerklinge dabei verbog, was letztlich die Frau vor schweren Verletzungen bewahrt haben dürfte. Dass der Streit nicht noch weiter eskalierte, ist zwei Asylwerbern zu verdanken, die den Streit beobachtet hatten. Die beiden 18-Jährigen brachten Mutter und Kind in Sicherheit, nahmen dem Täter das Messer ab und alarmierten die Polizei. Der Mann wurde festgenommen.

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