Al-Baghdadi anhand von Unterwäsche identifiziert

(Videoproduktion: 20 Minuten/Manuel Täuber)
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Laut dem US-Verteidigungsministerium wurden die sterblichen Überreste von IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi im Meer versenkt.
Nach kurdischen Angaben war der bei einem US-Einsatz getötete Chef der Terror-Miliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Baghdadi, zuvor anhand von DNA an seiner Unterwäsche identifiziert worden. Dies erklärte Polat Can, ein ranghoher Vertreter der SDF, im Onlinedienst Twitter.

Ein Geheimagent der kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) habe die Unterwäsche vor dem Einsatz entwendet, hieß es.

Seit Mitte Mai arbeiteten die SDF mit dem US-Geheimdienst CIA zusammen, um den IS-Anführer al-Baghdadi aufzuspüren und zu überwachen.

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IS-Chef wechselte Aufenthaltsort häufig

Laut Polat Can habe der ranghohe Jihadist seinen Aufenthaltsort sehr oft gewechselt. Dem SDF-Agenten sei es gelungen, mit al-Baghdadi in Kontakt zu treten und seine Unterwäsche für einen DNA-Test zu entwenden, "um sicherzugehen, dass die betreffende Person al-Baghdadi selbst war".

Dass es zu dem US-Einsatz in Syrien gekommen sei, sei vor allem das Ergebnis der SDF-Geheimdienstarbeit, schrieb Can auf Twitter weiter. Die Anfang Oktober eingeleitete türkische Offensive in Nordsyrien habe die Operation verzögert.

IS-Sprecher getötet

Nach dem Tod von IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi wurde unlängst ein weiteres hochrangiges Mitglied der Terror-Miliz bei einem Einsatz getötet.

Kurdischen Angaben zufolge sei Abu al-Hassan al-Muhadschir, der Sprecher der Dschihadistenmiliz, am Sonntag in der Ortschaft Ain al-Baida im Norden von Alepp ums Leben gekommen.



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