Anschober sagt, wie Corona-Impfung beschleunigt wird

Gesundheitsminister Rudolf Anschober.
Gesundheitsminister Rudolf Anschober.apa/picturedesk
Die Ausrollung des e-Impfpasses schreitet im großen Tempo voran. Bereits 81 Prozent der Corona-Schutzimpfungen sind eingetragen.

Der elektronische Impfpass ist im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein wichtiger Baustein. Er verschafft uns einen Überblick darüber, wie viele Menschen in Österreich bereits geimpft wurden und somit immun gegen das Virus sind. Erste Planungen dazu wurden ursprünglich im Jahr 2018 getätigt. Die Ausrollung des E-impfpasses war damals bis zum Jahr 2030 geplant. Bundesminister Anschober hat diesen Prozess ab Februar 2020 massiv beschleunigt. Die gesetzliche Grundlage für die Verarbeitung der Impfdaten ist mit der Novelle des Gesundheitstelematikgesetzes (GTelG) im Herbst 2020 geschaffen worden.

"Die flächendeckende Umsetzung des e-Impfpasses schreitet in großem Tempo voran. Mit Stand heute wurden bereits 81 Prozent aller bestellten Dosen für die Corona-Schutzimpfungen im e-Impfpass eingetragen. Bereits in wenigen Wochen werden es alle sein. Damit ist die vollständige Dokumentation der Impfzahlen garantiert", sagt Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

"Schon bald detaillierten Überblick zu den Impfungen"

Aktuell werden die täglichen Zahlen zur Corona-Schutzimpfung noch als errechnete Zahl am Dashboard des Gesundheitsministeriums dargestellt. Diese beruht auf den täglich zur Verimpfung ausgelieferten Impfdosen in ganz Österreich.

"In Kürze können wir die Anzahl der Impfungen auch anhand der im e-Impfregister eingetragene Impfungen vollständig darstellen. So haben wir schon bald einen besonders detaillierten Überblick zu den Impfungen in Österreich. Das ermöglicht uns außerdem weitere Einblicke in das Impfgeschehen, anhand von soziodemografischen Faktoren, wie etwa dem Alter oder den Bezirken", so Anschober. Der Datenschutz steht dabei natürlich an vorderster Stelle. Alle Personendaten werden anonym übermittelt und dienen ausschließlich der gesamthaften Dokumentation.

Zur Dokumentation der Impfungen ist eine Schnittstelle an das gesicherte e-Impfpass-System erforderlich. Sofern eine Verbindung per Software nicht möglich ist, erfolgt eine Ausstattung durch den Bund mit zusätzlichen Tablets. Diese werden gerade in ganz Österreich installiert.

e-Impfpass befindet sich in finaler Phase

Zeitgleich werden Impfungen, die noch mittels analogen Formularen dokumentiert wurden, in das e-Impfregister nachgetragen. Durch eine entsprechende Verordnung, die morgen erlassen wird, sind die teilnehmendem Gesundheitsdiensteanbieter dazu angehalten, alle Impfungen umgehend digital zu erfassen. So wird der tagesaktuelle Einblick in das Impfgeschehen weiter beschleunigt.

Insgesamt befindet sich das Projekt e-Impfpass damit in der finalen Phase. „Bereits in wenigen Wochen wird der e-Impfpass vollständig umgesetzt sein. Wir haben damit einen Meilenstein gesetzt, der die Corona-Schutzimpfung in Österreich weiter beschleunigen wird und uns den wichtigen Einblick in das Impfgeschehen liefert. Schon ab Mittwoch werden wir in unserem Dashboard auch die aktuellen Zahlen aus dem e-Impfpass veröffentlichen“, so Anschober abschließend.

Für alle Menschen in Österreich ist ihr e-Impfpass bereits online einsehbar. Für den Login braucht es eine Bürgerkarte oder eine Handy-Signatur. Hier der Link: https://www.gesundheit.gv.at/elga/inhalt

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