Arbeitslosigkeit im April um 9,7 % höher als 2012

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im April weiter angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren um 9,7 Prozent mehr Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet also 353.120 Personen (+31.303).


Die Arbeitslosenquote (nach nationaler Definition) stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent, teilte das Arbeits- und Sozialministerium am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Ende April gab es 273.121 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim AMS stieg gar um 14,3 Prozent auf 79.999 Personen.

Trotz der im könne sich die österreichische Wirtschaft und damit auch der Arbeitsmarkt nicht vollkommen von der anhaltenden internationalen Wirtschaftsflaute abkoppeln, so das Ministerium.

Wien: Zahl der Arbeitslosen stieg um 5.9 %

Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im April 2013 im Jahresvergleich um 5,9 Prozent auf 83.697 Personen gestiegen. Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ist in Wien um 24,8 Prozent auf 33.471 angewachsen, die Summe beider Gruppen um 10,7 Prozent.

Beschäftigung gestiegen

Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) verweist auf die trotz höherer Arbeitslosigkeit ebenfalls gestiegene Beschäftigung: Im Jahresabstand sind in Österreich 22.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. 3,358 Millionen Menschen waren Ende April in Österreich unselbstständig beschäftigt.
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