Arbeitslosigkeit stieg stark in Wien, aber sank in T...

Bild: Denise Auer

Ein starkes Ost-West-Gefälle zeigt die neue Arbeitslosenstatistik für den Mai in Österreich. Während die Arbeitslosigkeit in Wien und Oberösterreich am stärksten stieg, sank sie am weitesten in Tirol. Insgesamt sind nun um 2,5 Prozent mehr Menschen in Österreich arbeitslos als im Vergleich zum Mai 2015. Insgesamt bedeutet das 405.470 Arbeitslose in Österreich.

Hart trifft die Arbeitslosigkeit vor allem ältere Menschen, bei Personen über 50 Jahren waren mit 99.859 um 6,1 Prozent mehr Menschen arbeitslos als im Vorjahreszeitraum. Auch Ausländer kämpfen überdurchschnittlich stark mit der Arbeitslosigkeit, hier kam es zu einem Anstieg von 4,6 Prozent auf insgesamt 94.976 Personen. Am schwersten haben es die Langzeitarbeitslosen mit einem Anstieg von 87 Prozent.

Bei Frauen stieg die Arbeitslosigkeit um 2,8 Prozent, bei Männern blieb sie stabil. Bei der Lehrstellensuche stieg die Zahl der Suchenden um 3,7 Prozent, aber gleichzeitig die Zahl der offenen Stellen um 9,2 Prozent. Merkbar ist ein Ost-West-Gefälle: Wien +2,7 Prozent (123.474 Arbeitslose gesamt), Niederösterreich +2,6 (54.196), Oberösterreich +2,7 (36.997), Burgenland +1,3 (8.769) und Steiermark +1,0 (39.775) gegenüber Kärnten -0,2 (22.075), Salzburg -4,2 (14.710), Tirol -5,1 (24.403) und Vorarlberg -0,3 (9.990).

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