Ärzte ratlos: Blinder kann nach 20 Jahren wieder sehen

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Kevin Coughlin aus New York konnte seit 1997 nicht mehr sehen. Bis heute. Er erlangte aus wundersame Weise sein Augenlicht wieder. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Wie der amerikanische Sender "CBS" berichtet, litt Coughlin an einer sogenannten Leberschen Optikusatrophie. Es handelt sich um eine Erbkrankheit, die mit der Zeit zur völligen Erblindung führt. Bei dem heute 55-Jährigen war es 1997 so weit. Er stellte sich auf ein Leben in Finsternis ein.

Er beschrieb es als dichten, weißen Nebel der sich über seine Augen legte. Doch ohne Zutun der Ärzte wurde es plötzlich besser: Vor drei Jahren bemerkte er, dass er wieder Schatten erkennen konnte. Vergangenen Sommer ging es dann schnell: Er konnte plötzlich wieder sehen!
Mittlerweile hat Coughlin 70 Prozent seiner Sehkraft wiedererlangt - und es wird immer besser. Das Schönste, was er seit seiner Genesung gesehen hat? Das Gesicht seines Blindenhundes Elias.

"Es ist ein Wunder! (...) Es ist schwer zu beschreiben. Einfach nur umherzuschauen bringt mir so viel Freude", sagt Coughlin im TV-Interview. Die Ärzte jedenfalls sind ratlos. Es gibt keinen vergleichbaren Fall. Logische Erklärung gibt es keine. Coughlin selbst könnte sich vorstellen, dass es an einer Ernährungsumstellung liegen könnte.
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