Attacken auf Polizisten: Anstieg um 55% seit 2000

Im Vorjahr verletzten sich 2.289 Polizisten im Dienst. 1.099 dieser Verletzungen passierten durch Fremdeinwirkung. Im Jahr 2002 waren es erst 707 Fälle.

Die Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten steigt. Das zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der SPÖ durch Innenminister Herbert Kickl (FPÖ): 2016 und 2017 überstieg die Zahl der durch Fremdeinwirkung verletzten Beamten jeweils die 1.000er-Marke. Negativer Höhepunkt waren im Vorjahr 1.099 Fälle.

Wien ist Spitzenreiter bei Gewalt gegen Polizisten

Mit Abstand die meisten davon passierten wenig überraschend in Wien: Die 44 schwer verletzten Polizisten in der Bundeshauptstadt machten 60 % aller derartigen Fälle aus. Keine schwer Verletzten gab es nur im Burgenland und in Kärnten (s. Tabelle).

Nach dem ersten Quartal 2018 mit 262 Verletzten dürfte die 1.000er-Marke heuer leider erneut erreicht werden.

Die Zahl der durch Fremdeinwirkung getöteten Beamten beträgt seit 2000 übrigens 14. Einzig erfreulich: Nach zwei Todesfällen 2016 gab es im Vorjahr keine Toten.

Zu den Suiziden innerhalb der Polizei werden laut Innenministerium keine entsprechenden Statistiken geführt. (bob)

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