AUA stellt Flüge nach Libyen ein

Die Austrian Airlines (AUA), Tochtergesellschaft der deutschen Lufthansa, werden die libysche Hauptstadt Tripolis auf unbestimmte Zeit nicht mehr anfliegen. Grund dafür ist die anhaltend schlechte Sicherheitslage. Das österreichische Außenministerium warnt weiterhin vor Reisen nach Libyen. Zeitgleich stellte auch die Lufthansa ihre Flüge nach Tripolis ein.

Die AUA hatte nach dem Sturz des früheren libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, Ende 2011, die Flüge nach Libyen im März 2012 wieder aufgenommen. Bereits im Juni 2012 musste der Flugverkehr aber wieder für mehr als eine Woche eingestellt werden, nachdem bewaffnete Milizen den Flughafen besetzt hatten.

Eine Gruppe ehemaliger libyscher Revolutionsaktivisten hatte Anfang des Jahres über das soziale Netzwerk Facebook zu einer "neuen Revolution" aufgerufen.

Die Protestaktionen sollten am 15. Februar beginnen und sich gegen die "legalen und illegalen Milizen, die sich Revolutionäre nennen" und gegen die Muslimbrüder richten. Am 15. Februar 2011 hatte der Aufstand gegen Gaddafi begonnen.

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