Ausschreitungen bei Anti-IS-Demos in der Türkei

Am Samstag ist es in der türkischen Hauptstadt Ankara und in Istanbul erneut zu großen Demonstrationen gegen die islamistische Terrormiliz IS gekommen. Die Polizei beendete die Proteste gewaltsam mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas. Bei einem Bombenanschlag auf einen Miliutärkonvoi durch die PKK starben zwei türkische Soldaten.

Mehrere hundert Demonstranten gingen sowohl in Ankara als auch in Istanbul auf die Straße. Die Demonstrationen richteten sich gegen die türkische Regierung und verurteilten den das Leben gekostet hat.

In beiden Städten setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas ein, um die Demonstrationen zu beenden. Es gab mehrere Festnahmen. In Istanbul fand außerdem eine Gedenkveranstaltung an die am Freitag bei einer Polizeirazzia getöteten Aktivistin Günay Özaslan statt.

Zwei Tote bei Bombenangriff

Bei einem Bombenangriff auf einen Militärkonvoi, für den die verbotenen kurdische Arbeiterpartei PKK verantwortlich gemacht wird, sind in der Provinz Diyarbakir zwei türkische Soldaten ums Leben gekommen und vier weitere verletzt worden. Bei dem Angriff handelte es sich vermutlich um einen Racheakt für die von der türkischen Luftwaffe geflogenen Angriffe gegen kurdische Stellungen im Nordirak.

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