Austria-Coach Fink: "Die Pleite geht auf meine Kappe"

Nach der klaren 1:4-Niederlage der Wiener Austria im 318. Wiener Derby fand Austria-Coach Thorsten Fink klare Worte und hielt auch mit Selbstkritik nicht hinter dem Berg. Die Umstellung auf eine Doppelspitze brachte keinen Erfolg. "Die Pleite geht auf meine Kape", gestand der Deutsche ein.

Nach der klaren im 318. Wiener Derby fand Austria-Coach Thorsten Fink klare Worte und hielt auch mit Selbstkritik nicht hinter dem Berg. Die Umstellung auf eine Doppelspitze brachte keinen Erfolg. "Die Pleite geht auf meine Kappe", gestand der Deutsche ein. 

"Die Niederlage war verdient. Rapid war die weit bessere Mannschaft. Ich habe falsche Entscheidungen getroffen. Es war für unser Mittelfeld nach den harten letzten Wochen zu viel. Wir konnten keine Akzente setzen", gestand der Austria-Trainer ein, vercoacht zu haben. "In den letzten drei Spielen habe ich gut eingewechselt. Doch diese Niederlage geht heute auf mich. Ich habe falsche Entscheidungen getroffen." 

Vor allem der letzte Gegentreffer stieß Fink sauer auf. "Das 4:1 dürfen wir nicht mehr bekommen. Wenn wir in der Nachspielzeit mit 1:3 zurückliegen, dann muss man hinten bleiben, dürfen nicht alle nach vor laufen. Da fehlt dem Team noch die Erfahrung." Fink hatte überraschend rotiert, drei Tage nach den harten 120 Minuten von Trnava nur zwei Positionen verändert. "Da waren die Spieler unkonzentriert, in den Zweikämpfen zu spät." 

Für Richard Windbichler entschied die Durchschlagskraft vor dem Tor. "Für 60 Minuten war es eine ausgeglichene Partie. Doch dann hat die Konsequenz im gegnerischen 16er entschieden. Die vier Gegentreffer darf man aber nicht überbewerten", so der Innenverteidiger. Die 120 harten Minuten von Trnava ließ Windbichler nicht als Ausrede gelten: "Wir wollen ja Europa League spielen."
Markus Weber

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen