Austria verbannt Admira mit 4:0 ans Tabellenende

Die Austria eilt weiter dem ersten Meistertitel seit 2006 entgegen. Der überlegene Tabellenführer der Fußball-Bundesliga fuhr am Samstag in der 22. Runde daheim gegen die Admira einen ungefährdeten 4:0-(1:0)-Pflichtsieg ein.

Die Treffer für die bereits 13 Partien ungeschlagenen Violetten erzielten Gorgon (30.), Dilaver (80.) und Kienast (89./Foul-Elfmeter, 90.). Vor dem Sonntag-Schlager Salzburg gegen Rapid (16.00 Uhr) liegt die Austria 13 Punkte vor den zweitplatzierten Salzburgern, allerdings hat der Titelverteidiger aktuell zwei Partien weniger ausgetragen.

Mit 54 Punkten weist die Austria bereits jetzt jene Ausbeute auf, die sie in der gesamten vergangenen Saison gesammelt hatte. Die mittlerweile elf Spiele sieglose Admira rutschte hingegen auf den zehnten und letzten Tabellenplatz ab. Die Niederösterreicher wurden von Wacker Innsbruck überholt, denn die Tiroler bezwangen Mattersburg daheim 2:0.

Hosiner mit Chancen, aber glücklos

Die Austria war ganz klar Chef am Platz, alleine Ex-Admiraner Hosiner hätte das Match bereits in den ersten zehn Minuten entschieden können. Der diesmal glücklose Austria-Goalgetter schoss zunächst aus aussichtsreichen Positionen drüber (5.) und am langen Eck vorbei (7.), dann landete auch ein Volley knapp neben der Stange (10.). Austrias zweite Angriffswelle folgte nach einer knappen halben Stunde und brachte die überfällige Führung. Zunächst scheiterte einmal mehr Hosiner (28.), auch ein Kopfball von Ortlechner schrammte am Gehäuse von Ex-Teamtorhüter Macho vorbei (29.). Für die violette Erlösung sorgte der nach einer Grippe wiedergenesene Gorgon, der eine Dilaver-Flanke per Kopf aus fünf Metern ins rechte Eck versenkte (30.).

Danach schaltete die Austria einen Gang zurück. Die Admira tauchte kurz vor der Pause zweimal gefährlich im Austria-Strafraum auf: Segovia verfehlte per Kopf knapp (40.), Jezek schoss freistehend weit drüber (45.). Die Entscheidung gelang dann erst in Minute 80: Nach Grünwald-Eckball von der linken Seite stellte Dilaver per Kopf auf 2:0. Im Finish geigte dann der in der 83. Minute eingewechselte Kienast auf. Der Stürmer wurde von Drescher im Strafraum gelegt und verwertete den fälligen Elfmeter souverän zum 3:0 (89.). Wenige Sekunden später verlängerte Kienast eine Dilaver-Flanke zum 4:0-Endstand (90.).

Sturm kassierte eine verdiente Niederlage

Sturm Graz kommt im Fußball-Frühjahr weiter nicht auf Touren. Eine Woche nach dem torlosen Remis in Mattersburg kassierten die Steirer am Samstag in der UPC-Arena gegen Aufsteiger WAC eine verdiente 1:3-(0:1)-Niederlage. Die Grazer verabsäumten es damit, zumindest für einen Tag am Tabellendritten SK Rapid vorbeizuziehen. Die Hütteldorfer gastieren zum Abschluss der 22. Bundesliga-Runde am Sonntag beim Zweiten Red Bull Salzburg.

Innsbruck gab die "Rote Laterne" ab

Der FC Wacker Innsbruck hat die "Rote Laterne" in der Fußball-Bundesliga abgegeben. Die Tiroler feierten am Samstag zum Auftakt der 22. Runde gegen den SV Mattersburg im Duell zweier Abstiegskandidaten einen 2:0-(0:0)-Heimsieg. Ein Eigentor von Bundesliga-Debütant Michael Novak (49.) und ein Treffer von Christopher Wernitznig (58.) sorgten dafür, dass die Tiroler auch das dritte Saison-Aufeinandertreffen mit der Truppe von Coach Franz Lederer für sich entschieden. Ilco Naumoski sah in Minute 43 eine harte Rote Karte.

Neustadt-Siegesserie ging zu Ende

Die Mini-Siegesserie des SC Wiener Neustadt in der Fußball-Bundesliga ist am Samstag zu Ende gegangen. Nach zuletzt zwei Erfolgen mussten sich die Niederösterreicher vor eigenem Publikum gegen die SV Ried mit einem 0:0 begnügen, sammelten aber dennoch einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den neuen Tabellenletzten Admira beträgt nun drei Punkte.

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