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Austria Wien schafft "Tor zum Verteilerkreis"

Heute Redaktion
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Bild: Austria Wien

Während die Bundesliga mit dem Zuschauer-Rückgang kämpft, hat die Austria hat bei ihrer Infrastruktur-Offensive den nächsten Schritt getan. Wie der Fußball-Meister am Mittwoch vermeldete, wurde von den Aufsichtsgremien ein Sonderbudget für die Planungen bis zur Einreichung für die Modernisierungsschritte der Generali-Arena genehmigt. Als erste Maßnahme wird um 2,5 Millionen Euro die bisher offene Ecke Süd/West geschlossen.

, hat die Austria hat bei ihrer Infrastruktur-Offensive den nächsten Schritt getan. Wie der Fußball-Meister am Mittwoch vermeldete, wurde von den Aufsichtsgremien ein Sonderbudget für die Planungen bis zur Einreichung für die Modernisierungsschritte der Generali-Arena genehmigt. Als erste Maßnahme wird um 2,5 Millionen Euro die bisher offene Ecke Süd/West geschlossen. 

Baubeginn des Projekts ist voraussichtlich April, fertiggestellt soll das neue "Tor zum Verteilerkreis" im Herbst sein. Im Zuge der Arbeiten werden auch zwei neue Vidi-Walls im Stadion installiert. Übergeordnetes Ziel ist aber der Neubau sowohl der Nord-, als auch der Westtribüne. Die Planungsarbeiten sollen bis Sommer abgeschlossen sein, damit bis Ende des Kalenderjahres eine Baugenehmigung angestrebt werden kann.

Keine finanziellen Abenteuer

"Parallel dazu haben aber die Arbeiten und Gespräche begonnen, um die entsprechenden Finanzierungsmodelle für dieses Leitprojekt berechnen zu können", erklärte Austrias Finanzvorstand Markus Kraetschmer. Die Genehmigung des Aufsichtsrats für das Großprojekt soll damit ebenfalls eingeholt werden. Die wirtschaftliche Machbarkeit wird laut Kraetschmer dabei immer im Auge behalten: "Finanzielle Abenteuer sind nach wie vor ausgeschlossen."

"Im Umfeld des Stadions wird in den nächsten Jahren viel passieren, diese Rahmenbedingungen müssen wir auch für unseren Klub bestmöglich nutzen. Das klare Ziel ist, dass mit der Eröffnung der U-Bahn im September 2017 die wesentlichen Bau-Abschnitte abgeschlossen sein müssen. Diese Herausforderungen nehmen wir gerne an", so Kraetschmer weiter.