Kurz nach Mitternacht kam es zu einem wilden Streit zwischen zwei Autofahrern in der Wiener Leopoldstadt. Ein Taxler hatte offensichtlich große Eile und sehr wenig Geduld – er soll ein Auto vor ihm mehrmals mit der Lichthupe dazu gedrängt haben, schneller zu fahren. Als ihm dann schließlich das knappe Auffahren nicht genug war, überholte er das Fahrzeug, bremste es auch und nötigte den Lenker stehenzubleiben.
Wutentbrannt und völlig außer sich habe der Taxler anschließend ein Messer gezogen und sei auf den "Schleicher" losgegangen. Der steig allerdings nicht aus seinem Auto aus, bis der rabiate Chauffeur wieder in sein Taxi stieg und wegfuhr.
"Daraufhin verständigte der Pkw-Lenker, der soeben bedroht wurde, den Polizeinotruf. Durch Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring konnte der Taxifahrer angehalten werden", erklärt Polizeisprecherin Julia Schick gegenüber "Heute".
Im Taxi des 33-jährigen Österreichers fanden die Polizisten ein Stanley Messer vor. Der Mann wurde schließlich wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung vorläufig festgenommen. Allerdings stritt er die Vorwürfe der Drohung im Verhör ab – mit dem Vorfall wollte er nichts zu tun gehabt haben. Letztendlich kassierte der 33-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien eine Anzeige auf freiem Fuß.