Baby an Bord: Wenn der Flug zur Nervenprobe wird

Bild: privat
Heute.at-Redakteurin und Bloggerin Christine Scharfetter erzählt von den täglichen Herausforderungen als Mama und womit sie nicht gerechnet hätte.
Gelten für Babys die üblichen Flüssigkeitsbestimmungen? Darf man ein Flascherl mit speziellem Baby-Wasser mit an Bord nehmen? Wird der Kinderwagen oder der Kindersitz den Flug heil überstehen? Fragen über Fragen, die mir vor meinem ersten Flug mit einem Säugling ordentliche Kopfschmerzen bereitet haben.

Noch viel mehr Nerven kostete mich aber die Ungewissheit, ob Frankie Malou wohl zu den Babys zählen wird, die sich beim Starten und Landen die Seele aus dem Leib brüllen – oder noch viel schlimmer: den gesamten Flug über schreien!

Eine Situation, die mir vermutlich nicht nur das Herz zerreißen, sondern auch die anderen Passagiere an die Grenze des Wahnsinns bringen würde.

Christine Scharfetter ist "Heute"-Redakteurin und Bloggerin auf www.TheHallstand.com. Seit sechs Monaten lernt sie nun immer wieder neue Grenzen in ihrem Leben als Mutter der kleinen Frankie Malou kennen.

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Eine Angst, die mich unseren ersten Flug tatsächlich auf beinahe acht Monate verschieben ließ. Zu präsent sind immer noch die Erinnerungen an die Flüge, als ich noch kinderlos war und ein, zwei oder mehr Babys den Passagierraum lautstark beschallten. Ein ganz besonderes Erlebnis waren auch immer die Kinderfüße im Rücken, gegen die nicht einmal die besten Tricks einer Mutter etwas ausrichten können.

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So einfach war's!



Was habe ich mich darüber immer schwer echauffiert! Ganz besonders dann, wenn es den Müttern vollkommen egal war, was ihre Kinder anstellen und ob sie das ganze Flugzeug niederschreien.

Um nicht eine dieser Mütter zu sein, habe ich mich mit möglichst viel Wasser, Hirse-Kringel und absolut jedem Spielzeug, das nur irgendwie in den Wickelrucksack gepasst hat, bewaffnet – mit Erfolg! Frankie Malou hat dank dem Trinken weder beim Starten noch beim Landen geschrien. Zwischendurch wurde leise gespielt und die meiste Zeit eigentlich geschlafen. All die Sorgen schon Wochen davor waren also vollkommen unnötig gewesen. Und der nächste Flug kann kommen!

Wie gestaltet ihr euren Kindern und den anderen Passagieren das Fliegen so angenehm wie möglich? Was habt ihr als kinderloser Passagier schon für Erfahrungen gemacht?

Und um die einleitenden Fragen noch zu beantworten:

Nein, man darf scheinbar für das Baby alles mitnehmen was man braucht. Sogar 0,75-Liter-Babywasserflaschen, das Abfüllen des Babywassers in kleine 100-Milliliter-Kosmetikfläschchen ist somit laut dem Flughafenpersonal nicht notwendig.



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