Badeschiff: Streit mit DDSG schlägt hohe Wellen

Badeschiff-Betreiber Gerold Ecker klagt über zu hohen Wellengang.
Badeschiff-Betreiber Gerold Ecker klagt über zu hohen Wellengang.Bild: Helmut Graf
Am 22. Juni soll ein Schiff der DDSG so nahe am Badeschiff vorbei gefahren sein, dass durch die hohen Wellen eine Brücke zerstört wurde.

Am 22. Juni, kurz nach 17 Uhr, fuhr wieder einmal das DDSG-Ausflugsschiff "MS Wien" am Badeschiff vorbei: „Bei diesem Manöver verursachte das Schiff Wellen mit einer Höhe von bis zu zwei Metern. Dadurch wurde die massive Stahlbrücke, die unser Gastro-Schiff mit dem Pool-Schiff verbindet, auseinander gerissen. Nur durch ein Wunder wurde niemand verletzt", ist Badeschiff-Betreiber Gerold Ecker erbost.

Da der Zugang für die Gäste zum Pool nicht mehr möglich war, musste das Badeschiff kurzfristig den Badebetrieb sperren. Besonders ärgerlich: Erst vor drei Wochen ließ Ecker – nach einem ähnlichen Vorfall – die Brücke erneuern. "Dieser Wellengang gefährdet das Badeschiff in seiner Infrastruktur und die Gäste an Leib und Leben", meint Ecker.

Video zeigt Wellengang

Ein Video, das angefertigt wurde, als gerade die Schweißarbeiten zur Reparatur der Brücke gemacht wurden, zeigt wie hoch der Wellengang ist, als ein Twin-City-Liner am Badeschiff vorbei fährt.

(Quelle: Badeschiff)

Seitens der DDSG heißt es: „Die Schiffe sind grundsätzlich sehr langsam und vorsichtig im Donaukanal unterwegs. Niemand versucht hier mutwillig den Betrieb des Badeschiffes zu stören oder jemanden zu gefährden. Wir werden aber nochmals die Kapitäne darauf hinweisen, an dieser Stelle besonders vorsichtig zu fahren." (cz)

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