Bankomat gestohlen – 500 Jahre altes Haus entdeckt

Es gibt Geschichten, die sind so absurd, dass es sie eigentlich nicht geben dürfte. Genau so eine ist in Großbritannien passiert.

Die Diebe hatten im Dezember 2017 ganze Arbeit geleistet: Wie geplant, gelang es ihnen, im britischen Dedham einen Bankomaten aus einer Mauer zu lösen und mit diesem von dannen zu ziehen.

Was für Bank und Hauseigentümer ein großes Ärgernis war, entpuppte sich für Historiker und das Städtchen selbst als Glücksfall.

Beim Begutachten der baulichen Schäden stießen die Verantwortlichen auf ein "architektonisches Juwel" aus dem Jahr 1520, wie die verantwortliche Behörde mitteilte.

Weiter enthüllten die mit der Prüfung beauftragten Archäologen einen mittelalterlichen Herd, eine nach niederländischem Vorbild gebaute Veranda und einen Kessel, dessen Aufgabe es wohl war, böse Einflüsse vom Haus fernzuhalten (siehe Video oben).

Rund ein Jahr nach dem Bankomaten-Diebstahl feierte das in dem beschädigten Gebäude befindliche Lebensmittelgeschäft Wiedereröffnung – nun jedoch ohne Geldautomat im Gemäuer.

(fee)

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