Barisic: "Haben uns Schneid abkaufen lassen"

Bei Rapid war der Ärger nach dem verlorenen 311. Wiener Derby gegen die Austria groß. Coach Zoran Barisic wusste genau, dass ein Erfolg mit einer zu verhaltenen Anfangsphase und der mangelhaften Chancenauswertung in der zweiten Hälfte weggeworfen wurde. Rapid-Keeper Jan Novota, der beim ersten Gegentreffer nicht gut aussah, präsentierte sich selbstkritisch: "Das ist mein Fehler. Es tut mir leid."
Bei Rapid war der Ärger groß. Coach Zoran Barisic wusste genau, dass ein Erfolg mit einer zu verhaltenen Anfangsphase und der mangelhaften Chancenauswertung in der zweiten Hälfte weggeworfen wurde. Rapid-Keeper Jan Novota, der beim ersten Gegentreffer nicht gut aussah, präsentierte sich selbstkritisch: "Das ist mein Fehler. Es tut mir leid."

Rapid-Coach Zoran Barisic ärgerte sich vor allem über die schwache Startphase seines Teams: "Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen, waren nicht präsent. Wir haben uns die Schneid abkaufen lassen. In dieser Phase haben wir das 0:1 erhalten. Ich glaube wir waren einfach nervös." Obwohl Rapid in der zweiten Halbzeit durchaus zu überzeugen wusste, war der Rapid-Trainer trotzdem nicht zufrieden: "Wir haben alles auf eine Karte gesetzt - und mussten sofort das 0:3 hinnehmen." 

Vor allem die Chancenauswertung stieß Barisic sauer auf: "Es ist am Schluss noch einmal spannend geworden, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass wir früher den Anschlusstreffer zusammenbringen. Dann hätten wir mehr Zeit gehabt, um das Spiel gänzlich zu drehen." Dass das Werkl von Anfang an nicht gut lief, war für Barisic auch den erzwungenen Umstellungen geschuldet, Außenverteidiger Stefan Stangl musste für den angeschlagenen Max Hofmann in die Innenverteidigung rücken: "Gewisse Dinge brauchen einfach Zeit, bis sie greifen."

Keine Vorwürfe an Novota

Seinem Keeper Novota machte Zoki Barisic vor allem beim ersten Treffer nur bedingt einen Vorwurf: "Ja, das ist haltbar, das wissen wir. Aber der Jan hat uns schon so oft mit seinen Paraden gerettet. Er ist ein guter Tormann, das kann passieren. Trotzdem war da noch genug Zeit, das umzudrehen, was wir als Mannschaft nicht geschafft haben."

Im Kollektiv konnte niemand für Impulse sorgen: "Es haben sich viele Spieler in der ersten Halbzeit versteckt, keine Verantwortung übernommen. Mir hat da die letzte Konsequenz gefehlt, was das Spielen betrifft. 

Novota selbstkritisch

Rapid-Keeper Jan Novota gestand den Fehler beim 0:1 selbst ein, als ihn Omer Damari mit einem Schuss aus spitzem Winkel überlisten konnte: "Da muss ich den Ball besser abwehren, das ist klar mein Fehler. Da hab ich es der Mannschaft schwer gemacht. Es tut mir leid. Der Schuss war gut getroffen."

In der zweiten Halbzeit kamen die Rapidler stark verbessert aus der Kabine: "Wir haben nicht gut gespielt in der ersten Halbzeit, haben das in der Kabine angesprochen. Es war schwer für die Mannschaft, nach dem 0:2 noch ruhig zu spielen."

Markus Weber
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