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Barisic über Rapid-Transfers: "Da bin ich gescheitert"

Rapid-Sportdirektor Zoran Barisic gesteht, dass er Trainer Didi Kühbauer gerne einen breiteren Kader zur Verfügung gestellt hätte.

Sebastian Klein
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Rapid-Boss Zoki Barisic hat stressige Tage hinter sich.
Rapid-Boss Zoki Barisic hat stressige Tage hinter sich.
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Das Fenster ist zu! Rapid verkaufte kurz vor Transferschluss noch Thomas Murg an PAOK Saloniki, ersetzte ihn mit Barnsley-Legionär Marcel Ritzmaier. Ritzmaier wurde vom englischen Zweitligisten ausgeliehen. Bis 2020 hatte der ehemalige Niederlande-Legionär beim Wolfsberger AC für Aufsehen gesorgt. Murg folgte Ex-Kapitän Stefan Schwab (ablösefrei) zu PAOK.

Dass Rapid nicht zuletzt wegen der Corona-Einschränkungen finanzielle Sorgen hat, ist bekannt. Zum von vielen erwarteten Ausverkauf ist es im Sommer aber nicht gekommen. Torjäger Taxiarchis Fountas konnte gehalten werden. Juwel Yussuf Demir ist noch in Hütteldorf. Auch für Dejan Ljubicic, Mateo Barac und Leo Greiml hätte es Angebote gegeben – zu niedrig!

Dennoch gesteht Sportboss Zoran Barisic der "Krone": "Ich wollte dem Trainer alle Wünsche erfüllen, unseren Kader breiter aufstellen. Da bin ich gescheitert."

Trainer Didi Kühbauer muss hoffen, dass sich eine Verletzungsmisere wie im Vorjahr nicht wiederholt. Durch die Teilnahme an der Europa League ist das Programm sogar dichter als in der letzten Saison. 

    Mit dem Vize-Meistertitel endete die vergangene Saison erfolgreich für Rapid, wie schlagen sich die Grün-Weißen 2020/21 - die Diashow zum Durchklicken!
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    Eine konkrete Verstärkung hätte Marco Grüll werden sollen. Der Rieder U21-Teamspieler erwies sich als zu teuer. Barisic: "Aber es war sonst nichts Sinnvolles auf dem Markt."

    Barisic atme nun erstmal auf, er habe pro Tag zuletzt zwei Handy-Akkus gebraucht, so oft wurde er von Managern angerufen. Jetzt widmet er sich der angestrebten Vertragsverlängerung von Kapitän Ljubicic. Auch eine Kaufoption bei Ritzmaier sei noch nicht vom Tisch.

      Die legendärsten ÖFB-Legionäre 
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