Beamte sollen noch weniger Überstunden machen

SPÖ-Beamtenstaatssekretärin Sonja Steßl will die Zahl der Überstunden bei den Bundesbeamten weiter reduzieren. Ausgenommen von diesen Plänen sind die Exekutive und die Bildung. Voriges Jahr hat der Bund allein für die Überstunden gut 390 Millionen Euro ausgegeben.
SPÖ-Beamtenstaatssekretärin will die Zahl der Überstunden bei den Bundesbeamten weiter reduzieren. Ausgenommen von diesen Plänen sind die Exekutive und die Bildung. Voriges Jahr hat der Bund allein für die Überstunden gut 390 Millionen Euro ausgegeben.
 

Die Senkung der Verwaltungskosten soll zur Gegenfinanzierung der Steuerreform beitragen. Der durchschnittliche Staatsdiener leistet jede Woche knapp zwei Überstunden. Dabei fällt die Hälfte aller Mehrarbeit bei der Polizei an. Trotzdem: Bei der Exekutive will Steßl nicht sparen, auch bei den Lehrern ist keine Reduktion der Überstunden vorgesehen.

 
Wie viele Stunden in welchem Ressort wegfallen sollen, hat die Beamtenstaatssekretärin noch nicht gesagt. Alles in Allem soll ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag eingespart werden. Im Vorjahr ist der Kostenaufwand des Bundes alleine für die Überstunden seiner Beamten bei gut 390 Millionen Euro gelegen.

Seit 2012 ist die Zahl der Überstunden um fast 580.000 verringert worden.
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