Bei den Basketballerinnen fliegen die Fetzen

Während einer WNBA-Partie flogen nicht nur die Bälle in die Körbe. Die Profi-Basketballerinnen ließen auch die Fäuste sprechen. Die unschönen Szene endeten mit sechs Platzverweisen und Sperren.
Wer Brittney Griner provoziert, muss einstecken können. Die Topspielerin des WNBA-Teams Phoenix Mercury ist schließlich 2,06 Meter groß. Im Duell mit den Dallas Wings (77:80) bekam Kristine Anigwe ihre geballte Kraft zu spüren. Griner wurde von der 13 Zentimeter kleineren Gegnerin mit der Hand am Kopf getroffen und rastete daraufhin aus.

Sie schlug auf die Wings-Spielerin ein und rannte ihr übers halbe Spielfeld nach. Auf Höhe der Mittellinie kam es dann zum Gerangel und zu weiteren Handgreiflichkeiten. Die Partie musste unterbrochen werden.

Gleich mehrere Spielerinnen waren aufeinander losgegangen, andere versuchten, das Gerangel zu beenden. Auch Betreuer beider Lager mussten eingreifen, um eine Eskalation der Lage zu verhindern.

CommentCreated with Sketch.0 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel für zehn Minuten, sodass sich die erhitzten Gemüter wieder beruhigen konnten. Anschließend hagelte es gleich sechs Platzverweise. Neben Griner und Anigwe waren auch vier Ersatzspielerinnen betroffen, weil sie aufs Parkett gelaufen waren, was verboten ist.

Griner wurde mittlerweile für drei Spiele gesperrt. Anigwe für zwei Partien. Alle sechs Spielerinnen müssen eine Strafe von 500 Dollar bezahlen. (Heute Sport)

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