Österreich

8,8 Millionen Menschen leben in Österreich

Rund 8,8 Millionen Menschen lebten zu Jahresbeginn in Österreich. Das Bevölkerungswachstum durch Zuwanderung ging deutlich zurück.

Heute Redaktion
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(Symbolbild) Zu Jahresbeginn lebten rund 8,8 Millionen Menschen in Österreich.
(Symbolbild) Zu Jahresbeginn lebten rund 8,8 Millionen Menschen in Österreich.
Bild: Helmut Graf

Zu Jahresbeginn lebten genau 8.822.267 Menschen in Österreich. Das sind um 49.402 mehr als im Vorjahr, was einem Plus von 0,56 Prozent entspricht. Die Zunahme ist deutlich weniger als von 2015 auf 2016: Damals waren es um 0,83 Prozent mehr.

Der Großteil des Bevölkerungszuwachses – 90 Prozent – geht auf Netto-Zuwanderung zurück. Doch auch diese ist stark gesunken, fast um ein Drittel. Im Laufe des Jahres 2017 sind 154.749 Menschen in Österreich ein- und 110.119 ausgewandert. Das ergibt eine Netto-Zuwanderung von 44.630 Personen. Im Jahr zuvor betrug diese noch 64.676 Personen.

Zwei Drittel der Zuwanderung aus EU-Staaten

Etwa zwei Drittel der Netto-Zuwanderer kommen aus anderen EU- bzw. EFTA-Staaten, ein Drittel sind Drittstaatsangehörige. Während die Netto-Zuwanderung aus EU- und EFTA-Staaten in etwa gleich geblieben ist, hat sich jene aus Drittstaaten mehr als halbiert. Laut Statistik Austria liegt das vor allem am starken Rückgang bei der Zuwanderung von bei Menschen aus Afghanistan, dem Iran und Syrien.

Rund 1,4 Millionen Menschen in Österreich haben eine andere Staatsangehörigkeit, das entspricht einem Ausländer-Anteil von 15,8 Prozent. Von den Nicht-Österreichern stammt gut die Hälfte (50,4 Prozent bzw. 703.280 Personen) aus anderen EU- bzw. EFTA-Staaten. Dabei bilden 186.841 deutsche Staatsbürger mit 13,4 Prozent die größte Gruppe. Dazu kommen noch 102.270 Rumänen, 77113 Ungarn und 76.682 Kroaten.

Serben, Türken und Bosnier Spitzenreiter außerhalb der EU

Bei den Drittstaatsangehörigen bilden Serben die größte Gruppe (120.174 Personen), dahinter folgen Türken (117.297) und Bosnier (95.189). Unter den Staatsbürgern von Ländern außerhalb Europas bilden Syrer (48.103) und Afghanen (45.724).

Auch das positive Geburtenbilanz trug zum Bevölkerungswachstum bei: Im Jahr 2017 wurden 87.633 Kinder geboren während im gleichen Zeitraum 83.270 Todesfälle verzeichnet wurden. Die Gesamtanzahl der Geburten ging jedoch trotzdem leicht zurück, und zwar um 42 Geburten. (red)

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