Billa will länger zustellen dürfen

Rewe-Vorstand Marcel Haraszti
Rewe-Vorstand Marcel HarasztiHelmut Graf
Wer derzeit im Online-Shop von Billa bestellt, wartet etwa in Wien momentan akzeptable zwei bis drei Tage – doch das könnte sich im Lockdown ändern. 

Seit Mittwoch gilt: Auch Supermärkte müssen um 19 Uhr ihre Filialen dichtmachen. Man trage die Entscheidung "positiv mit", sagt Rewe-Vorstand Marcel Haraszti, Herr über Ketten wie Billa und Merkur. Was allerdings zum Problem werden könnte: Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr hat sich die Zahl der Bestellungen im Billa-Online-Store verachtfacht – mit der Folge, dass Kunden teils eine Woche auf die Lieferung warten mussten.

Seit Oktober gehen die Zahlen neuerlich deutlich nach oben. Die verordnete Verkürzung der Öffnungszeiten dürfte nun einen weiteren Zulauf bringen und trotz personeller Aufstockung das Problem verschärfen, "Lebensmittel zeitnah an unsere Kundinnen und Kunden zu liefern", fürchtet Haraszti.

Er fordert deshalb von der Politik grünes Licht für eine Verlängerung des erlaubten Lieferzeitfensters an Samstagen von 18 Uhr auf 22 Uhr. Das ist jene Zeit, um die auch unter der Woche mit Zustellungen Schluss sein muss.

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