BP erwartet langes Verfahren wegen Ölpest

Der britische Energiekonzern BP stellt sich angesichts des beginnenden Prozesses um die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko auf ein jahrelanges Verfahren ein. Angesichts möglicher Berufungsprozesse könne das Verfahren über 2014 hinausgehen, sagte BP-Chef Bob Dudley der britischen Zeitung "Sunday Telegraph". Sein Konzern sei ein Unternehmen, das in "jahrzehntelange Zyklen" investiere. Es sei aber zu hoffen, dass eine Einigung erzielt und die Unsicherheit für BP enden werde.

Der britische Energiekonzern BP stellt sich angesichts des beginnenden Prozesses um die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko auf ein jahrelanges Verfahren ein. Angesichts möglicher Berufungsprozesse könne das Verfahren über 2014 hinausgehen, sagte BP-Chef Bob Dudley der britischen Zeitung Sunday Telegraph.

Sein Konzern sei ein Unternehmen, das in "jahrzehntelange Zyklen" investiere. Es sei aber zu hoffen, dass eine Einigung erzielt und die Unsicherheit für BP enden werde. Zugleich erklärte Dudley, dass sein Unternehmen nach der Ölkatastrophe im Jahr 2010 die Sicherheitsbestimmungen überarbeitet habe.

"Ich denke, wir haben jetzt die strengsten Vorkehrungen für schwimmende Ölbohrinseln weltweit", sagte der BP-Chef. Es sei unmöglich, "aus einem solchen Unfall ohne ein Gefühl der Verantwortung und den Willen zur Veränderung hervorzugehen".

Die Bohrinsel "Deepwater Horizon" war im April 2010 im Golf von Mexiko explodiert und hatte die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA verursacht. Bei dem Unglück starben elf Arbeiter, Hunderte Millionen Liter Erdöl strömten ins Meer.

Ganze 87 Tage dauerte es, bis BP das defekte Bohrloch schließen konnte. In New Orleans soll ab Montag in einem Mammutverfahren geklärt werden, welche Verantwortung BP und seine Partnerunternehmen an der Katastrophe tragen und wie hoch die Schadenersatzsummen sein werden.

APA/red.

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