Brauereien wollen Bier billiger machen

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Die "Biersteuer" beträgt in Österreich 24 Cent pro Liter, in den Nachbarländern nur die Hälfte. Wegen der Corona-Krise fordern Brauer eine Senkung.

Der Brauereiverband vermeldet einen Umsatzrückgang von bis zu 50 Prozent aufgrund der Corona-Krise, des Lockdowns und den strengen Gastro-Regeln. Aus diesem Grund soll nun die Biersteuer gesenkt werden, um so vor allem der Gastronomie zu helfen. Besonders stark betroffen sind Betriebe in den westlichen Bundesländern, die nun um 22 Uhr zusperren müssen. 

Momentan gehen nämlich pro Hektoliter 24 Euro als "Biersteuer" an den Staat – macht zwölf Cent pro Halbe, 24 Cent pro Liter. Diese Steuer ist nur ein Grund, aus dem etwa Skihüttenwirte mit ihren Bestellungen für den Winter aufgrund der unklaren Situation noch warten.

Nachbarländer weit billiger

Wer sich schon mal gefragt hat, warum es in deutschen und tschechischen Supermärkten teilweise Biere um die 20 Cent zu kaufen gibt, findet seine Antwort unter anderem in der Biersteuer. Diese beträgt in Deutschland etwa lediglich 9,44 Euro pro Hektoliter, also 4,72 Cent pro halber Liter (in Österreich zwölf Cent).

"Das ist einfach in Österreich zu hoch", betont Stiegl-Geschäftsführer Thomas Gerbl gegenüber dem ORF Salzburg. Denn: "Jetzt mit der vorverlegten Sperrstunde wird die Sache sicherlich nicht einfacher werden für viele". Von einer Senkung würden neben der gebeutelten Gastronomie auch die Brauereien profitieren, jetzt sei zudem der optimale Zeitpunkt hierfür.

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