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Brexit am 31. Oktober, "egal was passiert"

Premierminister Boris Johnson will Großbritannien unbedingt am 31. Oktober aus der EU führen, notfalls auch ohne Ausstiegsabkommen mit Brüssel.

Heute Redaktion
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Boris Johnson hat am Mittwoch verkündet, dass Großbritannien am 31. Oktober aus der EU ausscheiden werde, "egal was passiert".

Im Brexit-Streit über die künftige Grenze zwischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland sieht der neue Plan von Johnson vor, die britische Provinz zunächst in einem besonderen Verhältnis zu Europa zu belassen.

Laut dem Plan würde Nordirland bis mindestens 2025 in weiten Teilen im EU-Binnenmarkt verbleiben, die Provinz aber zusammen mit dem Rest des Vereinigten Königreichs die EU-Zollunion verlassen.

Vorschläge "besorgniserregend"

Der irische Außenminister Simon Coveney erklärte in einer ersten Reaktion, er habe zwar die Vorschläge noch nicht gesehen. Sollten sie jedoch dem Zeitungsbericht entsprechen, würden sie nicht die Grundlage für ein Abkommen mit der Europäischen Union bilden.

Sie seien "besorgniserregend", sagte er dem TV-Sender Virgin Media One. Johnson soll am Mittwoch einen letzten Vorschlag für eine Einigung mit der EU vorlegen. Sollte dies scheitern, will er den Brexit am 31. Oktober ohne ein Abkommen vollziehen.

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