Briten-AKW macht unseren Strom teurer

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Das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point in England: 43 Milliarden Euro teuer, rentabel nur durch Milliardensubventionen - und das alles mit Erlaubnis der EU-Kommission.

 

Das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point in England: 43 Milliarden Euro teuer, rentabel nur durch Milliardensubventionen – und das alles mit Erlaubnis der EU-Kommission. 

Jetzt warnt ein Gutachten aus Deutschland: Der billigere Atomstrom würde die Börsepreise drücken. Folge: Öko-Strom wird teurer, weil seine Produzenten von einer Netzagentur als Anreiz einen fixen Preis für ihren Strom erhalten. Durch niedrigere Börsepreise entsteht der Agentur ein Minus, das die Konsumenten ausgleichen müssen.

Der Anbieter "Greenpeace Energy" hat deshalb Klage eingebracht. Oberösterreichs Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne): "Das sind konkrete Auswirkungen". Er hofft, dass es dadurch neue Partner im Kampf gegen das AKW gibt. Denn: "Stoppen wir Hinkley Point, stoppen wir auch Temelin."

(rep)

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