Britische Regierung ignoriert vier Millionen EU-Unterstützer

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Nach dem Referendum über den "Brexit" bereuen Millionen von Briten das "Ja" zum EU-Austritt. Eine Petition für den Verbleib mit vier Millionen Unterstützern kann am Ergebnis aber nichts ändern, stellte nun das Außenministerium in London klar.
Nach dem Referendum über den "Brexit" bereuen Millionen von Briten das "Ja" zum EU-Austritt. Eine Petition für den Verbleib mit vier Millionen Unterstützern kann am Ergebnis aber nichts ändern, stellte am Samstag das Außenministerium in London klar.
Brexit ist Brexit - es gibt kein Zurück, stellte die britische Regierung am Samstag klar. Mehr als vier Millionen Briten forderten ein zweites Brexit-Referendum. Die Petition hat aber keine Aussicht auf Erfolg: Das britische Außenministerium erteilte den EU-Befürwortern eine Absage. 

Premierminister    habe schon vier Tage nach dem Referendum klar gemacht, dass die Entscheidung des Volkes respektiert werden müsse, heißt es in einer E-Mail, die die Unterzeichner der Petition am Samstag erhielten. Ein neuerliches Referendum sei daher ausgeschlossen.

Briten plagt der "Bregret"

Bei dem Referendum am 23. Juni hatten sich 52 Prozent der Wähler für den Brexit ausgesprochen. 16,1 Millionen - oder 48 Prozent - stimmten für den Verbleib in der EU. Als das Brexit-Lager entgegen der Prognosen gewann, bereuten aber vor allem viele Protestwähler ihre Entscheidung. Aktienkurse stürzten ab, das Pfund ging auf Talfahrt und die Verfechter des Brexits zogen mehrere Wahlversprechen wieder zurück. 

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