Misshandelter Bub (3 Monate) ringt mit dem Tod

Nach der Notoperation schwebt das drei Monate alte Kind nach wie vor in Lebensgefahr.
Nach der Notoperation schwebt das drei Monate alte Kind nach wie vor in Lebensgefahr.Bild: privat
Jenes Baby, das am Donnerstag mit schweren Gehirnverletzungen in ein Wiener Krankenhaus eingeliefert wurde, ist nach wie vor in kritischem Zustand.
Ärzte in einem Wiener Spital kämpfen am Sonntag weiter um das Leben eines drei Monate alten Säuglings, der mit schweren Gehirnverletzungen eingeliefert und notoperiert wurde"Heute.at" berichtete. Das Kind befinde sich nach wie vor im künstlichen Tiefschlaf, teilte eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes mit. Es bestehe weiterhin Lebensgefahr.

Die Mutter hatte am Donnerstag die Rettung verständigt, weil ihr Sohn unnatürliche Schreie von sich gab. Im Spital stellten die Ärzte sowohl kürzlich zugefügte, als auch schon ältere Verletzungen fest. Die Eltern, zwei Österreicher aus Wien-Liesing, werden nun verdächtigt, ihr Kind misshandelt zu haben, etwa durch Schütteln. Sie bestreiten die Vorwürfe. "Selbst wenn der kleine Bub überlebt, ist nicht damit zu rechnen, dass er restlos gesund sein wird", so ein Polizeisprecher.

Gericht entscheidet über U-Haft

Der 35-jährige Vater wurde bereits in die Justizanstalt Wien-Josefstadt überstellt. Die Staatsanwalt hat einen U-Haft-Antrag eingebracht, das Landesgericht entscheidet am Sonntag darüber. Im Fall einer Kindesmisshandlung mit Dauerfolgen beträgt der Strafrahmen bis zu fünf Jahre. Falls sein Sohn die erlittenen Verletzungen nicht überlebt, drohen dem Mann bis zu zehn Jahre Haft. Auch gegen die 30-jährige Mutter wird wegen Kindesmisshandlung ermittelt.



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