Bullen gewinnen Elfer-Krimi in Lankowitz

Bild: GEPA pictures
Bundesliga-Tabellenführer und Meisterschaftsfavorit Red Bull Salzburg hat sich ins Achtelfinale des österreichischen Fußball-Cups gezittert. Die Salzburger setzten sich am Mittwoch beim steirischen Fünftligisten FC Lankowitz erst im Elfmeterschießen (6:5) durch. Die Admira setzte sich in einem ähnlich spannenden Spiel gegen den FAC im Elfmeterschießen (6:5) durch. Damit schrammten die beiden Bundesligisten nur knapp an einer Cup-Blamage vorbei.


Salzburg-Trainer Roger Schmidt hatte in der Offensive keinen Stein auf dem anderen gelassen, aus der Stammformation spielte lediglich das Innenverteidiger-Duo Hinteregger/Ramalho. Die Salzburger B-Elf diktierte zwar das Spielgeschehen, ließ vor der Pause aber einmal mehr eine Vielzahl von Torgelegenheiten aus. Einzig Valon Berisha war mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich (38.).

Fehlende Effizienz bei Salzburg

Nach Seitenwechsel trauten sich auch die von Ex-Nationalspieler Anton Ehmann betreuten Lankowitzer, sonst in der steirischen Oberliga Mitte/West aktiv, etwas mehr zu. Der frühere Bundesligaspieler Diego Rottensteiner belohnte sein Team per Lattenpendler mit dem umjubelten Ausgleich (70.). Salzburg fehlte die Effektivität, um das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden.

Bereits am Wochenende im Ligaspiel gegen den WAC waren die Salzburger nach 2:0-Führung nicht über ein 2:2 hinausgekommen. In der Verlängerung schwächte sich der Favorit auch noch selbst. Der eingewechselte Grieche Taxiarchis Fountas, vor drei Wochen gerade einmal 18 Jahre alt geworden, sah innerhalb kurzer Zeit zweimal Gelb und musste vom Platz (98.).

Salzburg behält die Nerven

Im Elfmeterschießen behielten alle sechs Salzburger Schützen die Nerven. Nachdem U17-Teamspieler Valentino Lazaro den sechsten Elfmeter verwertet hatte, avancierte Grassl vor 2.500 Zuschauern für die Steirer zum tragischen Helden.

Admira zittert sich ins Achtelfinale

Auch die Admira musste beim FAC Team für Wien bis ins Elfmeterschießen zittern. Das Bundesliga-Schlusslicht war gegen den Tabellendritten der Regionalliga Ost 120 Minuten lang nicht in der Lage, ein Tor zu erzielen. Vom Punkt setzten sich die Niederösterreicher mit 6:5 durch. Den entscheidenden Elfmeter verwertete Admiras Thomas Weber, für den FAC vergab Alois Prohaska.

Die Admira war zwar über weite Strecken des Spiels feldüberlegen, kam aber nicht über einen Lattenschuss durch Rene Schicker (21.) und einen Lattenkopfball von Stephan Auer (94.) hinaus. Auch auf der Gegenseite traf Nenad Panic in der Verlängerung Aluminium (97.). "Die Mannschaft war mehr im gegnerischen Strafraum als zuletzt, aber die Ausbeute war schlecht", erklärte Admiras Neo-Trainer Walter Knaller. "Wir haben auch Glück gebraucht."

Apa/Red
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