Auch Rapid und Austria denken an Kurzarbeit

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Die Coronavirus-Pandemie stellt auch die heimischen Fußball-Klubs vor ungeahnte Probleme. Um den wirtschaftlichen Schaden in Grenzen zu halten, wird wohl auf Kurzarbeit umgestellt.
Österreichs Fußball-Ligen werden frühestens im Mai wieder angepfiffen. Das beschlossen alle Beteiligten am Mittwoch in einer Videokonferenz. Durch die Verschiebung der EM auf 2021 besteht die Möglichkeit, die Meisterschaft bis Ende Juni auszutragen.

Dass so oder so ein wirtschaftlicher Schaden entsteht, ist klar. Denn Gehälter, Mieten und Kredite müssen weiter überwiesen werden.

Bei den Klubs wird daher das Thema Kurzarbeit derzeit behandelt. "Wir haben die Vereine informiert, unter welchen Voraussetzungen Kurzarbeit möglich ist. Es liegt an jedem einzelnen Klub, ob er es anwendet oder nicht", sagt Liga-Boss Christian Ebenbauer.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Laut "Kleine Zeitung" wird Sturm Graz den Anfang machen und alle 90 Mitarbeiter, darunter die Spieler, zur Kurzarbeit anmelden. "Wir wollen keinen Mitarbeiter und keine Mitarbeiterin verlieren. Wir sind gerade noch beim Finalisieren, wie das einerseits im sportlichen Bereich aussehen kann und andererseits in der Geschäftsstelle oder etwa den Fanshops", sagt Geschäftsführer Thomas Tebbich.

Er geht davon aus, dass alle anderen Vereine folgen. "Der Grundtenor war so, dass alle Bundesligisten an dieses Modell denken. In welcher Form, in welchem Umfang das passiert, wird unterschiedlich sein", berichtet Tebbich.

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