Burger King serviert Schokomilch zum Hamburger

Bild: MONEY SHARMA (EPA)
Mit einem gewöhnungsbedürftigen Vorschlag will die US-amerikanische Fastfoodkette Burger King Kindern "gesunde" Alternativen zu Softdrinks schmackhaft machen. Softdrinks werden von den Speisekarten und Werbepostern ihrer "Kids Meals" verbannt. Die Alternativen sind allerdings bedenklich.
Mit einem gewöhnungsbedürftigen Vorschlag will die US-amerikanische Fastfoodkette Burger King Kindern "gesunde" Alternativen zu Softdrinks schmackhaft machen. Softdrinks werden von den Speisekarten und Werbepostern ihrer "Kids Meals" verbannt. Die Alternativen sind allerdings bedenklich.

Die Veränderung war bereits Ende Februar in Kraft getreten, ohne dass das Unternehmen sie öffentlich kommunizierte. In der Kinderauswahl erscheinen jetzt nur noch Apfelsaft und fettarme Milch oder Schokomilch. Die Softdrinks bleiben jedoch als Option bestehen, sie werden nur nicht mehr aktiv angeboten und beworben.

Fragwürdige Alternative

Kurios: Laut der Nährwerttabelle haben 100 Milliliter Schokomilch 65 Kalorien, 100 Milliliter eines Softdrinks enthalten jedoch "nur" 38 Kalorien. Von einer merklich gesünderen Alternative kann hier also nicht gesprochen werden. Weiters gilt es zu bedenken, welches Kind seinen Burger oder seine Hähnchenflügel mit einem Glas Milch konsumieren will.
Auch in Deutschland ist die Vorauswahl bei den "Kids Menus" Saft. Durch die US-Kultur der "Free Refills", die Kunden beliebig viel Getränkenachschub ohne Aufpreis bietet, ist die Situation ohnehin nicht vergleichbar. In etlichen US-Schnellrestaurants stehen Zapfanlagen für Softdrinks zur Selbstbedienung.

Ob Burger King auch in Österreich ähnliche Schritte überlegt, ist noch nicht bekannt.
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