Chaos: Sekretärinnen geimpft, Intensiv-Pfleger nicht

Die Frau wurde ins Spital nach St. Pölten gebracht.
Die Frau wurde ins Spital nach St. Pölten gebracht."Heute"
Nur rund 600 der rund 3.000 Mitarbeiter des Uniklinikums Sankt Pölten wurden geimpft. Dabei waren Sekretärinnen, nicht aber die "Intensiv" 1 und 3.

Im Klinikum Melk oder Krankenhaus Amstetten soll die Impfung viel besser funktioniert haben. "Amstetten hat rund die Hälfte der Mitarbeiter und es wurden 500 Angestellte geimpft, in St. Pölten nur rund 600", so ein Spitalsmitarbeiter.

Intensiv 1 und 3

Besonders ärgert einige Krankenhausmitarbeiter die völlige Orientierungslosigkeit: "Es lief völlig unkoordiniert ab. Es wurden Sekretärinnen und Verwaltungsmitarbeiter geimpft, aber Mitarbeiter, die direkten Kontakt zu schweren Covid-Fällen haben nicht", so ein Spitalsangestellter, der etwa die "Intensiv 1" und "Intensiv 3" als Beispiele nennt.

"Es wurde bereits im Vorfeld versagt. Es gab zu wenig Bedarfserhebungen", sagt ein Mitarbeiter weiter. Laut Landesgesundheitsagentur wäre genügend Impfstoff bereit gestellt worden.

Über 32.000 Impfdosen

Über 32.000 Impfdosen wurden Dienstagmittag laut "Kurier" verimpft. In der ersten Impfphase sollen Bewohner von Pflege- und Altenheimen, Hochrisikopatienten und Gesundheitspersonal geimpft werden.

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