Schulreise-Kosten belasten jede 2. Familie

Eine Umfrage zeigt, dass zusätzliche Schulausgaben jede zweite Familie belasten.
Eine Umfrage zeigt, dass zusätzliche Schulausgaben jede zweite Familie belasten.Bild: checkfelix.at

Eine Umfrage zeigt, dass zusätzliche Schulausgaben jede zweite Familie belasten. Deshalb startet die checkfelix-Förderinitiative "klasse.reise" in die vierte Runde.

Der Schulalltag ist in Österreichs Klassenzimmern voll im Gange. Schulreisen zählen dabei für die meisten Schüler zur erfreulichen Abwechslung – doch nicht unbedingt für alle Eltern. Denn schulbezogene Kosten – allen voran für Reisen – stellen für eine Vielzahl an Familien eine enorme finanzielle Belastung dar.

Die Reisesuchmaschine checkfelix hat deshalb auch heuer die Initiative "klasse.reise" ins Leben gerufen. Damit sollen im laufenden Schuljahr 2018/19 wieder mehr als 100 Schüler mit einer Fördersumme von 25.500 Euro unterstützt werden. Mittels Spendenmöglichkeit kann jeder selbst Teil der Initiative werden, individuelle Geldbeträge spenden und so weitere Schüler bei ihrer Schulreise unterstützen. Dass die Finanzierung von Schulreisen für viele Familien problematisch ist, belegt auch eine Studie.

Zusatzkosten für jede 2. Familie kaum tragbar

Im Rahmen der "Schulkosten-Umfrage" hat Marketagent.com im Auftrag von checkfelix.com im Zeitraum vom 6. bis 13. September 2016 insgesamt 750 Eltern bezüglich ihrer persönlichen finanziellen Belastung durch schulbezogene Kosten in Österreich befragt.

Die in Kooperation mit "Marketagent.com" durchgeführte Schulkosten-Umfrage von checkfelix verdeutlicht, wie sehr schulbezogene Kosten Österreichs Familien wirklich treffen: So gibt jede zweite Familie (52 Prozent) an, dass schulische Zusatzkosten das Haushaltsbudget massiv belasten. Am stärksten fallen dabei Klassenreisen bzw. Schulreisen (73 Prozent) ins Gewicht.

 

Trotz der anfallenden Kosten wissen Österreichs Eltern die positiven Aspekte von Reisen im Klassenverband zu schätzen: Die große Mehrheit der Befragten ist sich einig (86 Prozent), dass jedes Schuldkind die Möglichkeit haben sollte, an einer Klassenreise teilzunehmen. Gleichzeitig wünschen sich jedoch 9 von 10 Eltern (94 Prozent) mehr finanzielle Unterstützungsangebote, um die Kosten für solche Aktivitäten besser bewältigen zu können.

 

"Mit der Initiative klasse.reise möchten wir unseren Teil dazu beitragen, die interkulturellen und sozialen Fähigkeiten der österreichischen Schülerinnen und Schüler zu stärken", erklärt John-Lee Saez, Director Europe von checkfelix.

 

So kann ein Antrag gestellt werden

klasse.reise richtet sich vor allem an Schüler zwischen 14 und 19 Jahren, die eine Oberstufenklasse einer AHS oder BHS in Österreich besuchen, an einer schulischen Kultur- bzw. Sprachreise teilnehmen möchten und deren Eltern diese nur schwer finanzieren können. Die Teilnahme ist vollkommen unbürokratisch über die offizielle Webseite der Initiative möglich, bis die Summe von 25.500 Euro verteilt wurde. Pro Schule werden bis zu fünf Schüler mit jeweils 250 Euro gefördert.

 

Seit dem letzten Schuljahr gibt es für Interessierte auch die Möglichkeit, individuelle Geldbeträge zu spenden und Teil der Initiative zu werden. Mit dieser Neuerung wird sichergestellt, dass im Rahmen der Initiative noch weiteren Schülern geholfen werden kann. Die Spendeneinnahmen werden 1:1 in Form von zusätzlichen Förderungen an Schüler weitergegeben.

 

In den vergangenen drei Jahren wurden durch die Initiative klasse.reise mehr als 300 Schülern unvergessliche Schulreisen ermöglicht.

Interessierte können sich hier informieren >>> (red)

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